Abo

20-Jähriger gestorbenVerdächtiger stellt sich nach Messerangriff in Schlebusch

2 min
Ein 20‑Jähriger ist am Dienstagabend, 25. August, im Wuppermann-Park in Schlebusch erstochen worden. Zuvor hatte es einen Streit gegeben.

Ein 20‑Jähriger ist am Dienstagabend, 25. August, im Wuppermann-Park in Schlebusch erstochen worden. Zuvor hatte es einen Streit gegeben.

Ein 20-Jähriger war vor einer Woche im Wuppermann-Park erstochen worden. Jetzt ist ein Kölner festgenommen worden.

Nach einem Messerangriff am 25. August (Dienstag), bei dem ein 20-Jähriger im Schlebuscher Wuppermann-Park getötet worden war, hat sich jetzt ein 24-jähriger Tatverdächtiger gestellt. Wie die Polizei mitteilt, sei der Mann in Begleitung eines Rechtsbeistands am Montagabend (31. August) auf der Polizeiwache in Köln-Kalk erschienen. Die Polizisten nahmen ihn daraufhin fest.

Nach einem Streit soll der Verdächtige das Opfer mit einem Messer in den Oberkörper gestochen haben. Wiederbelebungsversuche halfen nichts: Der Mann überlebte den Angriff nicht. Die Polizei hatte unmittelbar nach der Tat mitgeteilt, dass der mutmaßliche Täter auf der Flucht sei. Auch mit Hunden und einem Hubschrauber konnte sie ihn nicht finden. Am Donnerstag (27. August) hatte das Amtsgericht Köln einen Haftbefehl wegen Totschlags gegen den Verdächtigen erlassen.

Streit über Geld könnte möglicher Auslöser gewesen sein

Der Fall gelangte in die Zuständigkeit der Staatsanwaltschaft, die jetzt zusammen mit der Polizei offiziell bekanntgibt: „Er (der Verdächtige, d. Red.) ist dringend verdächtig, den Geschädigten nach einer zunächst verbalen und anschließend körperlich geführten Auseinandersetzung mit einem Messerstich in den Oberkörper getötet zu haben.“

Es gebe derzeit keine Anhaltspunkte dafür, dass es Notwehr gewesen sei, so die Polizei. Ein Haftrichter ordnete jetzt Untersuchungshaft für den Tatverdächtigen an. Zur Ursache des Streits teilt die Polizei mit: „Möglicherweise haben Streitigkeiten über Geld als Auslöser der Tat eine Rolle gespielt.“ Die Ermittlungen laufen weiterhin, auch zum Tatmotiv. (nip)