Leverkusen – Neue Wege geht die CDU in Hitdorf. Dort hat der Vorsitzende Joshua Kraski einen Podcast ins Leben gerufen. „Es geht nicht darum, ausschließlich CDU-Mitglieder zu Wort kommen zu lassen“, betont Kraski. Es sollen Leute zwar aus der Politik, aber eben auch aus der Gesellschaft und Nachbarschaft gehört werden: Jeder könne sich melden.

Joshua Kraski
Copyright: Britta Berg
Der Podcast soll „neue Zugänge“ schaffen und eine „politische Perspektive“ auf das Thema Nachbarschaft werfen. „Wir wollen einen Blick über unseren eigenen Tellerrand hinauswagen“, erklärt Kraski, der in seiner ersten Folge auch durchaus etwas pathetisch wird: „Der Begriff Hitdorf ist mehr als ein Wort, er ist ein Gefühl“, schwärmt er.
Das könnte Sie auch interessieren:
Die Gesprächspartnerin in seiner ersten Folge, erschienen Ende Januar, ist die Hitdorfer Dorfpfarrerin Tanja Kraski, gleichzeitig Joshua Kraskis Mutter. Über sie erfährt der Hörer oder die Hörerin, dass sie, „wenn sie etwas ändern könnte“, den Verkehr ändern würde und das Amt der Oberbürgermeisterin nicht annehmen würde. Tanja Kraski spricht über Nachbarschaft, wie sehr sich die Leute vor allem im ersten Lockdown unter die Arme gegriffen und gegenseitig geholfen haben, aber auch, dass es nach zwei Jahren etwas anders aussieht: Es gebe einige, die sich abgekapselt hätten, es sei schließlich auch „bequem“, zu Hause zu bleiben. „Sich wieder auf den Weg zu machen und anderen zu begegnen, das ist für viele gar nicht so einfach, auch für die Älteren.“



