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Podcasts, ZoomSo wollen Leverkusener Politiker und Politikerinnen Menschen erreichen

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Kopfhörer dpa

Podcasts sind ein Mittel, um mehr Leute zu erreichen.

Leverkusen – Wahlkampfstand mit Flyern, Bürgersprechstunde, Stammtisch: Alls das reicht in den heutigen Zeiten nicht mehr, um Bürgerinnen und Bürger anzusprechen. Schon im Bundestagswahlkampf hat man gesehen, wie viel der Kommunikation zwischen Parteien oder Politikerinnen und Politikern und ihrer (potentiellen) Wählerschaft sich „nach online“ und vor allem in die sozialen Netzwerke verlagert hat. Der Trend ist ungebrochen.

Neue Wege geht auch die CDU in Leverkusen. In Hitdorf hat Joshua Kraski einen Podcast ins Leben gerufen. „Es geht nicht darum, ausschließlich CDU-Mitglieder zu Wort kommen zu lassen“, betont Kraski. Es sollen Leute zwar aus der Politik, aber eben auch aus der Gesellschaft und Nachbarschaft gehört werden: Jeder könne sich melden.

Blick über Tellerrand

Der Podcast soll „neue Zugänge“ schaffen und eine „politische Perspektive“ auf das Thema Nachbarschaft werfen. „Wir wollen einen Blick über unseren eigenen Tellerrand hinauswagen“, erklärt Kraski.

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Auch die CDU in Opladen sucht den Kontakt in sozialen Netzwerken wie Facebook. Die Vorstandssitzungen werden per Zoom übertragen. Wer mit reinhören will, muss eine E-Mail schreiben, dann erhält er oder sie die Zugangsdaten,.

Nyke Slawik, seit September im Bundestag für Leverkusen und Köln, will die Menschen unter anderem über Instagram erreichen. Nicht nur schöne Bilder oder mal eine Story. Vorbei sind auch die Zeiten, wo es nur darum ging, möglichst viele Hashtags unterzubringen. Slawik nutzt das Medium gezielt, um möglichst viele Informationen unterzubringen. Sie erklärt in einem Post mit verschiedenen Ebenen (Shareslides), wie zum Beispiel das Transsexuellengesetz in ein Selbstbestimmungsgesetz geändert werden soll, mit welchem Zeithorizont man rechnen muss und wann Vereine und Organisationen ihr Feedback geben sollten. Auch hat sie über Instagram ihre Themen, bei denen sie etwas erreichen will, zusammengefasst, genauso wie auf Facebook.

Den direkten Draht über Social Media sucht nach wie vor Karl Lauterbach. Als Abgeordneter hat er sehr viel getwittert, eine Stichprobe von November ergibt 158 Tweets (keine Retweets oder Antworten). Als Bundesgesundheitsminister hat er eindeutig weniger Zeit dafür: Auf 80 Tweets kommt er im Dezember und 39 im Januar. Auf seinem eigenen Kanal twittere er selbst, betont Lauterbach.