Sportstadt LeverkusenVor jedem Blockbuster – Werbefilm soll Lust auf die Stadt machen

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Jubelnde Menschen in der Bay-Arena im Sportfilm über die Sportstadt Leverkusen.

Der Film über die Sportstadt soll vor allem eines: die Menschen für Leverkusen begeistern.

Leverkusen wird von vielen als Sportstadt gesehen. Und genau das wird nun auch im Kinopolis gezeigt: In einem knapp dreiminütigen Film, der vor jedem Blockbuster laufen wird.

Die Bilder auf der Leinwand des Kinopolis wechseln in rasanten Schnitten zwischen Sportszenen. Fußball, Basketball, Leichtathletik, Boxen, sogar Segelfliegen - alles ist dabei. Alles vermittelt Leidenschaft. Und die ehemaligen wie aktuellen Sport-Cracks der Stadt sagen zu alldem Sätze, die im Kopf bleiben oder - wie im Falle des Europacupfinal-Zitates von Ex-Bayer-04-Torhüter Rüdiger Vollborn „Ich wusste, wir können zur Legende werden“ - schon lange in den Köpfen der Leverkusener Menschen verankert sind. 

Es besteht kein Zweifel: Dieser Film ist ein drei Minuten und 15 Sekunden langes optisches wie akustisches Statement für die Sportstadt Leverkusen. Und soll als solches alsbald im größten Kino der Stadt für Furore sorgen – vor jedem einzelnen Hauptfilm. Mindestens drei Monate lang.

Rüdiger Vollborn.

Wurde zur Legende und spricht im Film über eine legendäre Europacupnacht: Rüdiger Vollborn.

Erdacht haben den Film die Verantwortlichen des von Arthur Horváth geleiteten Stadtmarketings gemeinsam mit der Kölner Produktionsfirma „Filmwerk“ um Dirk Wojcik und Lena Hedermann. Pate stand der Zufall, denn: Wojcik ist in Schlebusch Nachbar von Markus Grawe. Der wiederum ist Vorstandsmitglied der Sparkasse Leverkusen. Und deren Verantwortliche fördern seit jeher über Stiftungen und Sponsoring regelmäßig derlei Projekte – nun eben auch diesen Film, der sich somit als eine Art Projekt der kurzen Wege entpuppte.

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Die Motivation dahinter: „Wir wollen die Identität unserer Stadt sichtbar machen“, sagt Horváth. Den Fokus der Menschen auf jene Dinge lenken, die stolz machten und ein Alleinstellungsmerkmal Leverkusens seien. Und das seien nun einmal – neben Jazztagen und dem Museum Morbroich als erstem Museum für zeitgenössische Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg – die vielen Sportlerinnen und Sportler und ihre zig Sportvereine der Stadt. Von Bayer 04 über den TSV Bayer und Teams wie die Giants bis hin zu den Amateur- und Jugendclubs.

Dreharbeiten Volleyball

Auch der Volleyball gehört zu Leverkusen.

Zusammengekommen sind nach Schätzung von Regisseur Wojcik gut 25 Stunden Material, aus dem diese knapp drei Minuten filmisch und szenisch zusammengeschnitten wurden. In Zukunft sollen weitere Filme mit besonderen Schwerpunkten auf einzelne Sportarten oder Sportereignisse entstehen. Lohnenswert wäre das allemal, denn: Die Menge an Gesprächspartnerinnen und -partnern ist enorm.

Para-Sportler Johannes Floors.

Para-Sportler Johannes Floors steht für die Sportstadt Leverkusen.

Sie reicht von Rudi Völler über erwähnten Rüdiger Vollborn und das Basketball-Idol und Giants-Trainer Hansi Gnad bis hin zur ehemaligen Spitzen-Leichathletin Heide Ecker-Rosendahl, Para-Sportler Johannes Floors und Reiner Calmund. Natürlich Reiner „Calli“ Calmund. „Während es – ohne Namen zu nennen – bei dem ein oder anderen sehr schnell gehen musste, hatte er ein enormes Mitteilungsbedürfnis“, erinnert sich Horváth. Und sein Stadtmarketing-Kollege Daniel Hambüchen betont: „Er war auch top vorbereitet. Hatte sich Zahlen und Fakten rausgesucht und kam damit zum Drehtermin.“

Reiner Calmund

Redselig und voller Verve: Reiner „Calli“ Camund zeigt sich im Film so, wie man ihn kennt.

Ein Coup für die Verantwortlichen

Dass der Film im Kinopolis gezeigt werden kann, ist für die Verantwortlichen letztlich ein großer Coup. „Allein in den kommenden drei Monaten dürften wir mit ihm gut 25.000 Menschen erreichen“, ist sich Kino-Beriebsleiter Mathias Eusterholz letztlich sicher. Es habe für ihn und sein Team auch nie zur Debatte gestanden, den Sportfilm nicht zu zeigen. „Meine Familie kommt ja selbst aus Leverkusen. Und es ist Zeit, dass die Menschen hier wieder etwas stolzer auf ihre Stadt werden.“ Dabei helfe dieser Streifen ganz sicher. Horváth ist sich wiederum bewusst, „dass die Möglichkeit, direkt vor dem jeweiligen Blockbuster gezeigt zu werden, alles andere als selbstverständlich ist“. 

Zu sehen sein soll der Film möglichst schnell. Zudem wird er bald auch im Internet über die Hompage des Stadtmarketing (siehe unten) aufrufbar sein.

www.leverkusen.de

www.lust-auf-leverkusen.de

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