Leverkusen – Die Leverkusener Rettungsdienste waren in der Nacht zum Samstag stark beschäftigt und mussten zwischenzeitlich Hilfe aus den Nachbarstädten anfordern. Um kurz nach Mitternacht erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Leverkusen ein Notruf, weil ein Rauchmelder in einem Wohngebäude an der Albert-Schweitzer-Str. in Steinbüchel ausgelöst hatte. Außerdem sei leichter Brandgeruch zu vernehmen, meldete der Anrufer. Die Leitstelle entsandte daraufhin die Kräfte beider Wachen der Berufsfeuerwehr, des Rettungsdienstes sowie den Führungsdienst zur Einsatzstelle.
„Menschenleben in Gefahr“
Nach einer ersten Erkundung vor Ort war zunächst unklar, ob sich noch Personen in der betroffenen Wohnung befanden. Daraufhin erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe auf „Menschenleben in Gefahr“. Hierdurch wurden weitere Rettungskräfte sowie der zuständige Löschzug Steinbüchel der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Sofort wurden Menschenrettung und Brandbekämpfung eingeleitet. Dabei wurde ein Trupp unter Atemschutz und C-Strahlrohr in der Brandwohnung eingesetzt. Eine Person wurde durch die Feuerwehr aus der betroffenen Wohnung gerettet und vom anwesenden Rettungsdienst versorgt. Nach einer weiteren Erkundung war die Ursache für die Rauchentwicklung angebranntes Essen. Die Feuerwehr war mit insgesamt 11 Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften im Einsatz.
Auseinandersetzung mit Pfefferspray
Noch während der Einsatzmaßnahmen in der Albert-Schweitzer-Str. erreichten die Leitstelle der Feuerwehr Leverkusen mehrere Meldungen über eine größere Auseinandersetzung mehrerer Personen im Bereich der Johannes-Dott-Str. Ecke Dhünnberg.
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Die Polizei war bereits im Einsatz. Nach deren Meldung sollten mehrere Personen durch eine Freisetzung von Reizgas, umgangssprachlich „Pfefferspray“, verletzt worden sein. Sofort entsandte die Leitstelle mehrere Kräfte des Rettungsdienstes, den zuständigen Löschzug Schlebusch der Freiwilligen Feuerwehr sowie den Führungsdienst der Berufsfeuerwehr.
Hilfe angefordert
Durch die starke Auslastung der Rettungsdienste wurden parallel weitere Rettungswagen und Notärzte in den benachbarten Kommunen angefordert. Vor Ort klagten mehrere Patienten über Reizungen der Augen und der Atemwege. Fünf Menschen mussten in Krankenhäuser gebracht werden.



