Der TTC Schwalbe Bergneustadt reist zum letzten Bundesligaspiel des Jahres zu Werder Bremen und möchte erst punkten und dann feiern.
Tischtennis-BundesligaTTC Schwalbe Bergneustadt tritt bei Werder Bremen an

Nach dem Sieg gegen Post SV Mühlhausen war die Freude bei Romain Ruiz groß.
Copyright: Marco Steinbrenner
Nach den beiden Heimsiegen gegen die TTF Liebherr Ochsenhausen (3:2) und den Post SV Mühlhausen (3:0) müssen die Tischtennis-Profis des TTC Schwalbe Bergneustadt noch einmal in der Hinrunde in die Box. Am heutigen Freitag, 19 Uhr, steht das Gastspiel bei Werder Bremen auf dem Programm.
Die Hanseaten befinden sich aktuell in einer sehr guten Form und gewannen zuletzt innerhalb von nur 48 Stunden zwei Partien. Zunächst wurde dem bis dahin verlustpunktfreien Tabellenzweiten 1. FC Saarbrücken (ohne Nationalspieler Patrick Franziska) in eigener Halle die erste Saisonniederlage mit 3:1 beigebracht. Dann folgte der 3:0-Auswärtserfolg gegen den ASV Grünwettersbach. Bremen belegt mit 12:6 Punkten den dritten Tabellenplatz und gewann vier der vergangenen fünf Partien. Spitzenspieler Mattias Falck ragt mit einer 10:3-Bilanz heraus. Aber auch Kirill Gerassimenko (5:3) und Marcelo Aguirre (5:2) wussten bislang zu überzeugen.
Das Schwalbe-Trio reist nach zwei Siegen selbstbewusst nach Bremen
Das Schwalbe-Trio reist mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen in den Norden. „Wie auch gegen Mühlhausen wird in Bremen alles möglich sein“, sagt Sportwart Heinz Duda. Ein Erfolg gegen Aguirre sei „zwingend notwendig um eine Chance haben zu wollen“. Außerdem kommt es darauf an, ob sich Benedikt Duda erneut gegen Mattias Falck wird durchsetzen können. Adrien Rassenfosse, der sich aktuell in einer sehr guten Form befindet, darf sich gegen den Schweden Außenseiterchancen ausrechnen. Romain Ruiz wird es an der dritten Position mit dem Kasachen Gerassimenko zu tun bekommen, der sich in den vergangenen Monaten enorm entwickelte. Aber auch hier ist der Schwalbe-Akteur alles andere als ein Außenseiter.
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„Nach unseren beiden Siegen zuletzt wollen wir natürlich in Bremen gewinnen“, zeigt sich Rassenfosse zuversichtlich. „Wir haben gegen alle Mannschaften eine Chance.“ Auch Benedikt Duda ist optimistisch, dass der Tabellensiebte nicht mit leeren Händen zurückfahren wird. „Bremen liegt uns. Trotzdem erwarte ich ein enges Spiel. Die Chancen stehen 50:50.“
Am Freitagmorgen wird sich der Schwalbe-Tross in Richtung Bremen begeben und erst am 24. Dezember wieder zurückreisen. „Wir nutzen den Trip dazu, nach dem Spiel, eine kleine Weihnachtsfeier zu machen“, verrät Heinz Duda. So ist am Samstag der Besuch des Weihnachtsmarktes geplant. „Mit den nächsten zwei Punkten würde das natürlich um so mehr Spaß machen.“
Eigengewächs Benedikt Duda ist zuversichtlich, dass im Kampf um den Klassenerhalt schon kurzfristig eine Vorentscheidung fallen kann. „Wir haben zwar aktuell acht Punkte Vorsprung auf den Tabellenletzten aus Fulda, doch wird dieser verstärkt die Rückrunde bestreiten.“ Deshalb sei die Partie in Bremen und der Rückrundenstart beim Vorletzten aus Mainz am 5. Januar von „sehr großer Bedeutung“.

