Ein Virus hatte in den vergangenen Wochen immer wieder Handballer des VfL außer Gefecht gesetzt. Nun schauen sie wieder gesund aufs nächste Heimspiel.
Handball-BundesligaDer VfL Gummersbach empfängt den ThSV Eisenach in der Schwalbe-Arena

Gegen Eisenach wollen die Handballer des VfL Gummersbach in der Bundesliga die nächste Punkte einfahren.
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Erst hatte ein Magen-Darm-Virus Tom Kiesler bei der Handball-EM zeitweise außer Gefecht gesetzt, anschließend wütete das Virus offenbar in Gummersbach weiter, so dass in den vergangenen zwei Wochen einige Handballer des VfL mehr Zeit im Badezimmer als auf dem Spielfeld verbringen mussten. Doch diese Krankheitswelle scheint nun ausgestanden, berichtet VfL-Trainer Gudjon Valur Sigurdsson vor dem Bundesliga-Heimspiel des VfL am Donnerstagabend. Dann empfangen die Gummersbacher um 19 Uhr den ThSV Eisenach in der Schwalbe-Arena.
Hinspiel hatte der VfL verlorenEisenach habe zwei Gesichter – je nachdem, ob die Partie zu Hause oder auswärts stattfinde, meint Sigurdsson. Das Heimspiel der Eisenacher gegen den Bergischen HC an Rosenmontag hat sich der VfL-Trainer angeschaut und resümiert: „Eisenach hat vor allem in der ersten Halbzeit eine sehr gute 6:0-Abwehr gezeigt. Sie haben wirklich überragend gestanden.“ Dreh- und Angelpunkt sei zudem Mittelmann Felix Aellen. Sigurdsson sieht die Mannschaft aus Thüringen generell als gut und kompakt aufgestellt. „Sie haben viel Qualität.“ Im Hinspiel Anfang Oktober hatten die Gummersbacher in Eisenach 29:32 verloren. Das soll nun vor heimischer Kulisse besser klappen.
VfL Gummersbach: Transfer-News in der laufenden Bundesliga-Saison
Neben aller Vorbereitung auf die kommenden Spiele gab es beim VfL in den Tagen vor Karneval gleich mehrere Kader-News. Die Nachricht, dass der spanische Handball-star Alex Dujshebaev zur nächsten Saison zum VfL wechselt, schlägt noch immer hohe Wellen. Auf die aktuelle Motivation der Mannschaft habe diese Nachricht zurzeit jedoch wenig Einfluss. „Natürlich sind das tolle Neuigkeiten, aber es ist noch Zukunftsmusik. Wir konzentrieren uns zunächst voll und ganz auf die laufende Saison“, so der VfL-Trainer.
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Direkten Einfluss auf den Kader hat dagegen die Entscheidung des VfL, seinen Rückraumspieler Joao Gomes ab sofort an den FC Porto nach Portugal auszuleihen. „Er braucht mehr Verantwortung. Auf seiner Position sind wir sehr gut besetzt, deswegen hat er zuletzt einfach nicht genügend Spielzeit bekommen. Außerdem spielen wir momentan viel zu selten, um ihn häufiger einsetzen zu können“, begründet Sigurdsson die Entscheidung. Gut eingespielt habe sich derweil Ludvig Hallbäck, der in der laufenden Saison aus Göppingen in einem Spielerwechsel mit Ole Pregler zum VfL-Kader gestoßen ist. „Welche Qualität er hat, haben wir schon gesehen, aber er hat natürlich komplett neue Leute um sich herum, mit denen er sich noch einspielen muss“, so Sigurdsson.
Und wie sieht es mit dem eigenen Vertrag des VfL-Trainers aus, nachdem sein Co Goncalo Miranda bereits bis 2029 in Gummersbach verlängert hat? „Ich habe noch 18 Monate Vertrag, das ist eine lange Zeit im Profisport. Ich kann nur sagen: Ich bin sehr glücklich zurzeit und auch meine Familie fühlt sich in Gummersbach sehr wohl. Was wann mal kommt, das weiß ich nicht und mache mir auch keinen Stress deswegen“, betont Sigurdsson.

