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Zwei GründeWarum die RB25 gerade mit weniger Kapazitäten fährt

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RB25 am Hauptbahnhof in Köln

RB25 am Hauptbahnhof in Köln

Außerdem verkehren am kommenden Wochenende zwischen Gummersbach und Lüdenscheid Busse statt Bahnen.

Busse statt Bahnen: Am Wochenende setzt die Deutsche Bahn zwischen Gummersbach und Lüdenscheid Busse statt Bahnen ein. Der Schienenersatzverkehr soll von Freitagfrüh, 4.30 Uhr, bis Montag, 1.30 Uhr, die „Oberbergische Bahn“ ersetzen. Grund sind kurzfristige Gleisbauarbeiten, teilt die Bahn mit.

Die Ersatzbusse fahren alle Haltestellen an, schreibt die Bahn. „Da gleichzeitig noch bis zum 20. November Brückenarbeiten in Hagen-Dahl stattfinden, müssen während der Sperrung zwischen Gummersbach und Lüdenscheid auch alle Züge der Linie RB 52 zusätzlich zwischen Rummenohl und Lüdenscheid durch Busse ersetzt werden, da die Züge nicht betankt werden können“, heißt es wörtlich in der Pressemitteilung. Trotz des Einsatzes modernster Technik ließen sich Baulärm und Beeinträchtigungen für Anwohner und Fahrgäste nicht vollständig vermeiden.

Keine planmäßige Kreuzung in Rösrath

Noch ein anderes Thema treibt Bahnkundinnen und -kunden, die regelmäßig mit der RB25 („Oberbergischen Bahn“) fahren, in der letzten Zeit um – nämlich der Platz in den Zügen, weil die RB25 teilweise mit geringer Kapazität, also nur einem Wagen unterwegs ist. Warum ist das so?

„Seit der Wiedereröffnung der Strecke Köln – Gummersbach-Dieringhausen am 8. August wird auf der RB25 ein angepasstes Betriebskonzept umgesetzt“, antwortete ein Bahnsprecher auf Anfrage dieser Zeitung. Hintergrund sei, „dass wesentliche Infrastrukturmaßnahmen noch nicht vollständig abgeschlossen sind. Insbesondere kann die planmäßige Kreuzung in Rösrath derzeit nicht durchgeführt werden.“

Deshalb würden lediglich die aus Lüdenscheid kommenden Züge bis Köln durchfahren. Die zusätzlichen Taktfahrten aus Gummersbach hingegen enden bereits in Rösrath.

Die DB InfraGO arbeitet mit hoher Priorität an der Behebung der Störung.
Ein Bahnsprecher

„Das Betriebskonzept erfordert daher regelmäßige Zugstärkungen und -schwächungen in Gummersbach“ – soll heißen: in Gummersbach werden Zugteile an- oder abgekoppelt. Seit vorletztem Samstag (12. September) bestehe nun in Gummersbach infolge von Kabelschäden auch noch zusätzlich eine Störung der Leit- und Sicherungstechnik. „Die DB InfraGO arbeitet mit hoher Priorität an der Behebung der Störung“, so der Bahnsprecher. Doch das habe Auswirkungen auf das An- und Abkoppeln.

Bis Anfang letzter Woche sei es gelungen, die erforderlichen Zugstärkungen „durch besondere betriebliche Maßnahmen“ weiterhin zu gewährleisten. „Dies war jedoch mit qualitativen Einschränkungen verbunden und führte teilweise zu erheblichen Verspätungen, die sich auf die Gegenrichtung übertrugen und vereinzelt auch Zugausfälle nach sich zogen.“ Deshalb fahren die Züge nun durchgehend mit nur einer Zugeinheit. „Hierdurch können Verspätungen zwar reduziert werden, gleichzeitig stehen den Fahrgästen jedoch geringere Kapazitäten zur Verfügung.“ Die Dauer sei nicht abzusehen.