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Hohe AuszeichnungRoswitha Schätzmüller wird neuer „Bessemsbenger“ in Lindlar

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Das Foto zeigt Roswitha Schätzmüller und Personen, die ihr gratulieren.

Der Lindlarer Bürgermeister Sven Engelmann gratuliert Roswitha Schätzmüller, die neue Trägerin des Bessemsbenger-Ordens wird.

Für augewöhnliches Engagement wird in  Lindlar alljährlich der „Bessemsbenger-Orden“ verliehen. Dieses Jahr geht es an Roswitha Schätzmüller. 

Die Entscheidung ist gefallen: Das Lindlarer Wahlgremium, das sich aus Abgesandten lokaler Vereine und den im Gemeinderat aktiven Parteien zusammensetzt, hat Roswitha Schätzmüller zur neuen Trägerin des Bessemsbenger-Ordens bestimmt.

Damit wird sie als 48. Person in die Reihe der Ordensträger aufgenommen. Die Ordensverleihung wird voraussichtlich im Herbst dieses Jahres stattfinden, das genaue Datum steht noch nicht fest.

Der 48. Ordensträger

Die Auszeichnung wurde Ende der 1970er Jahre von der Lindlarer Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß ins Leben gerufen. Seit der Session 1978 wird sie in jedem Jahr an Persönlichkeiten verliehen, die sich durch besonderes ehrenamtliches Engagement um die Heimat verdient gemacht haben.

Auf Vorschlag gleich mehrerer Vertreterinnen und Vertreter fiel die Wahl auf die 71-jährige Schätzmüller. „Als die Nachricht sie unmittelbar nach der Wahl erreichte, reagierte die gebürtige Wipperfürtherin sichtlich überwältigt, betonte jedoch umgehend ihre große Freude und nahm die Wahl dankbar an“, heißt es in einer Mitteilung der KG.

Pfarrer Martin Reimer fasste es so zusammen: „Es gibt nichts Soziales, wo sie nicht mit Herzblut dabei ist.“ Auch Bürgermeister Sven Engelmann und Helmut Schmitz, Ordensträger von 2025, lobten den herausragenden und vielseitigen Einsatz von Roswitha Schätzmüller.

In Lindlar-Linde gilt sie als tragende Säule des Dorflebens. Als erste Vorsitzende des Bürgervereins Linde setzt sie sich für die Bürger, die Vereine und die Pflege des dörflichen Zusammenhalts ein. Ein besonderes Anliegen ist Schätzmüller die soziale Arbeit gegen die Vereinsamung im Alter. Durch die Betreuung von Begegnungsstätten schafft sie Räume für Gemeinschaft. Wie etwa den „Linder Treff“, das ehemalige Pfarrheim, in dem Gelegenheiten zur Zusammenkunft geschaffen werden. (red)