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Nahversorgung in LindlarBaustart für neuen Penny-Markt in Hartegasse

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Mit Bagger im Hintergrund stehen die Verantwortlichen für den Spatenstich bereit.

Symbolischer Spatenstich mit Vertretern von Penny, Politik, BGW und Bürgermeister Sven Engelmann.

Vier Jahre wurde geplant, nun beginnt der Bau: In Hartegasse entstehen ein Penny-Markt, eine Bäckerei und 14 Wohnungen.

Von den ersten Überlegungen für einen Nahversorger bis zum symbolischen Spatenstich am Freitag dauerte es gut vier Jahre. Nachdem in den zurückliegenden Jahren mit Metzger und Bäcker auch die letzten Einkaufsmöglichkeiten in Lindlar-Hartegasse verschwunden war, überlegten Bürger, Politik und Verwaltung, wie man in Hartegasse wieder eine Versorgungsmöglichkeit schaffen könne. Wolfgang Bürger, Geschäftsführer der BGW (Bau-, Grundstücks- und Wirtschaftsförderungs-GmbH der Gemeinde) war mit der Suche nach einer Lösung befasst.

Sieben Millionen Euro für das Projekt

„2022 habe ich begonnen, mit den Expansionsleitern der Nahversorger in Lindlar zu sprechen“, berichtet er. Die Resonanz sei negativ gewesen, bis man mit Netto einen Interessenten gefunden habe. 2023 startete die BGW mit der Bauleitplanung, 2024 wurden die Pläne im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung den Bürgern vorgestellt. Die vorgesehenen 800 Quadratmeter Verkaufsfläche für den Supermarkt seien Netto schließlich zu wenig gewesen, da für den Außenbereich eine Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen auf mehr als 1000 Quadratmeter angekündigt worden sei, berichtet der Geschäftsführer. Die Suche nach einem neuen Unternehmen begann. Mit Penny habe man dann einen Nahversorger gefunden, der auch mit den 800 Quadratmetern zufrieden sei.

Zu dieser Fläche kommen noch rund 100 Quadratmeter für eine Bäckerei sowie Sozialräume und Lager. In den Geschossen über dem Geschäft werden insgesamt 14 Eigentumswohnungen geschaffen. Als Dachvariante ist ein Walmdach mit Photovoltaik-Modulen vorgesehen. Die Außenanlage mit den erforderlichen Parkplätzen ist rund 4500 Quadratmeter groß. Mit der Außenanlage werden die Kosten rund sieben Millionen Euro betragen. Die Fertigstellung des Wohn- und Geschäftshauses ist für Ende kommenden Jahres geplant. „Wenn alles reibungslos klappt, kann Penny noch das Weihnachtsgeschäft im nächsten Jahr mitnehmen. Spätestens im Februar 2028 soll das Gebäude in jedem Fall fertig sein“, sagt der BGW-Geschäftsführer.

Bürgermeister Sven Engelmann weist auf die Bedeutung der Nahversorgung mit den Dingen des täglichen Bedarfs für die Bevölkerung vor Ort hin, die aufgrund der kurzen Wege auch nachhaltig sei. Der Standort auf dem bisherigen Dorf- und Festplatz in Hartegasse war nicht unumstritten. Er werde aber eine Lösung für einen neuen Dorfplatz geben, so der Bürgermeister