Damendreigestirn gibt bei der Proklamation in Wildberg einen Vorgeschmack auf die Session.
Konfetti im HerzenWildberger Damen-Dreigestirn proklamiert

Tolle Stimmung herrschte bei der Proklamation des Damendreigestirns durch Bürgermeister Jan Gutowski.
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Im Reichshofer Grubendorf regiert ein Damen-Dreigestirn – seit Freitagabend halten Prinz Katharina I. Rogmann aus dem Hause Funke, Bauer Monika Rambous und Jungfrau Marina Möller die Zügel der Karnevalsgesellschaft Tolle Elf Wildberg fest in der Hand. Vor der Inthronisation brachten die Jüngsten der KG, die Tänzerinnen der Mini-Garde, die Gäste in der zum Bersten gefüllten Glück-auf-Halle mit ihrem Showtanz „Disco“ in die richtige Feierlaune. Die Wildberger Teeniegarde und die Eckenhääner Tanzbienen der KPG Eckenhagen heizten die Stimmung mit ihren Gardetänzen weiter an und nach der Verabschiedung des letztjährigen Dreigestirns Prinz Stephan I., Bauer René und Jungfrau Franka bekam die „Große Garde“ der KG tosenden Applaus für ihren Auftritt.
Präsident Georg Freund, der den Abend mit seiner Tochter Rebecca moderierte, stellte die neuen Tollitäten vor. So habe etwa Katharina I. ihren ersten Karnevalsorden bereits im Alter von sechs Jahren bei der Prämierung des besten Kostüms auf dem Kinderkarneval in Wildbergerhütte bekommen, Bauer Monika stamme aus Tschechien und sei Lebensfreude pur, während Jungfrau Marina mit sibirischen Wurzeln die Gastfreundschaft ins Stammbuch geschrieben sei: „Eine kleine Geburtstagsfeier kann da locker mal 60 Personen umfassen.“ Alle drei Freundinnen verbinde ihr gemeinsamer Stammtisch unter dem Motto WWF – Wandern, Wellness und Feiern.
Neuer Bürgermeister inthronisierte erstmals die Tollitäten
Erstmals inthronisiere Reichshofs neuer Bürgermeister Jan Gutowski die Tollitäten: „Heute wird nicht einfach nur proklamiert, heute kommt Freundschaft auf die Bühne! Drei Mädels, ein Ziel, null Allüren und Konfetti im Herzen statt Sorgen im Kopf!“ Als Besonderheit hatte er sich die Untermalung seiner Rede durch an die Tanzgarden verteilte Grafiken einfallen lassen. Falls eines der Mädel nicht rechtzeitig reagierte, riefen die Jecken im Saal einfach: „Wielberch – hoi boi.“
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Gutowski bekannte, dass er nach seinem Job als Polizist anfangs „etwas Muffen“ vor dieser Rolle im Karneval gehabt habe: „Aber nach den Inthronisationen in Eckenhagen und Denklingen muss ich sagen: Mich hat der Virus gepackt.“ Er überreichte Zepter, Dreschflegel und Spiegel und erklärte: „Regieren geht auch mit Spaß, Bodenhaftung und dem richtigen Blick für sich und andere. Der Sessionsorden mit dem Dreigestirn im Konfettiherz sagt mehr als tausend Worte.“
Karneval ist bunt, Gemeinschaft und „Jeföhl“
Katharina I. lud die Narren ein, gemeinsam Spaß zu haben. Sie verriet: „Noch im Oktober haben wir nicht im Entferntesten an so etwas gedacht. Aber was soll's, das ist halt Wielberch und die Tolle Elf.“ Sie betonte, dass Karneval bunt, Gemeinschaft und vor allem ein „Jeföhl“ sei, bevor sie das Motto des Dreigestirns vortrug: „Mit Konfetti im Herzen und Freude am Leben wollen wir gemeinsam feiern und für die Session alles geben!“
Im Anschluss verliehen Michael Röser und Wolfgang Köckerling als Präsidiumsmitglieder des Regionalverbands Rhein-Berg im BDK den Tollitäten die Ehrennadel des Regionalverbands. „Ich freue mich, wie der Saal brennt“, begeisterte sich Vizepräsident Röser und lobte die Kreativität von Gutowski: „Ich habe jetzt die dritte Proklamation mit ihm erlebt. Er lässt sich immer etwas Neues einfallen – einfach Bombe, wie er das macht.“

