Züge fahren zunächst im Stundentakt – Erneute Ausfälle der RB25 in Oberberg aber schon zwei Tage später.
Trotz VerzögerungenRB25 soll doch ab 8. August wieder fahren

Die Baustelle der Bahn in Engelskirchen-Wiehlmünden, wie sie sich am Freitag letzter Woche präsentierte.
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Die RB25 soll doch wie versprochen pünktlich ab Samstag, 8. August, wieder zwischen Köln und Lüdenscheid verkehren – mit Einschränkungen zwar und teilweise nach wie vor mit Unterstützung von Bussen als Schienenersatzverkehr, aber immerhin. Das geht aus einer Mitteilung hervor, die die Deutsche Bahn am Montag verbreitet hat.
Darin heißt es wörtlich: „Ab Samstag, 8. August, bietet die DB wieder einen durchgehenden Zugverkehr zwischen Köln, Gummersbach und Lüdenscheid an. Allerdings ist es bei einigen Baumaßnahmen zu Verzögerungen gekommen.“ Für die dadurch „weiterhin entstehenden Beeinträchtigungen“ bittet die Bahn um Entschuldigung.
Neue Zugausfälle ab 10. August
Was nicht in der Mitteilung steht: Bereits zwei Tage später fallen RB25-Verbindungen im Oberbergischen wegen Bauarbeiten wieder aus. Von Montag bis Samstag, 10. bis 15. August, müssen Bahnfahrer jeweils zwischen 20.40 Uhr und 4.45 Uhr mit Teilausfällen zwischen Gummersbach-Dieringhausen und Engelskirchen rechnen. Ein Ersatzverkehr werde dann aber wieder eingerichtet, heißt es zumindest auf zuginfo.nrw.
Rückblick: Auf einer Baustelle hatte es vergangene Woche hinter vorgehaltener Hand geheißen, es sei zu Planungsfehlern gekommen, weshalb sich die Arbeiten verzögerten. Fahrer der Busse im Schienenersatzverkehr (SEV) berichten ganz offen, dass die Bahn bei ihren Unternehmen angefragt habe, den SEV zu verlängern. Und am Freitag hatte es auf Nachfrage dieser Zeitung bei der Bahn offiziell geheißen: „Fest steht, es kommt zu Verzögerungen bei den Bauarbeiten.“ Welche Konsequenzen das haben würde, hatte die Bahn zunächst offen gelassen.
Montags bis freitags verkehren die Züge nur zwischen Rösrath und Gummersbach im Halbstundentakt. Es kommt zudem zu Anpassungen von Fahrzeiten.
Nun teilt die Bahn mit, dass Züge trotz dieser Verzögerungen bald wieder fahren können. Im Stundentakt soll es ab dem 8. August für die RB25 von Köln-Hansaring wieder über die Strecke der „Oberbergischen Bahn“ bis nach Lüdenscheid gehen. „Montags bis freitags verkehren die Züge nur zwischen Rösrath und Gummersbach im Halbstundentakt. Es kommt zudem zu Anpassungen von Fahrzeiten“, heißt es weiter. Das hänge mit der Modernisierung des Bahnhofs in Rösrath zusammen.
Wegen Verzögerungen bei der Umsetzung dort könne voraussichtlich bis zum 5. Oktober nur das Gleis 1 angefahren werden. Nach der Wiederinbetriebnahme des neuen Bahnsteiges am Gleis 2 werde bis zum Jahresende das Gleis 1 gesperrt und der Hausbahnsteig erneuert. Als Ersatz sollen Schnellbusse (ohne Zwischenhalte) einmal stündlich zwischen Köln Messe/Deutz und Overath verkehren. Alle Fahrplanänderungen sollen schnellstmöglich in die Online-Auskunftssysteme der Deutschen Bahn und bei www.zuginfo.nrw eingepflegt werden.
Abgeschlossen sein sollen wohl bis Anfang August die Arbeiten in Engelskirchen-Wiehlmünden. Dort wurde die bisherige Natursteinbrücke über einen Fußweg durch eine Betonbrücke ersetzt. Die Kosten hierfür betragen knapp 1,4 Millionen Euro. Dort müssten Anfang August noch abschließende Stopfarbeiten durchgeführt werden.
An der Bahnstation Ründeroth hat die Deutsche Bahn nach eigenen Angaben inzwischen mit der Errichtung einer barrierefreien Anbindung der Park&Ride-Anlage an den Mittelbahnsteig begonnen. Diese soll bis Ende dieses Jahres fertiggestellt sein.
Halt-Ausfälle in Hoffnungsthal
Die meisten Planänderungen betreffen Baustellen im benachbarten Rheinisch-Bergischen Kreis. Einer davon ist der Bau für den neuen Haltepunkt „Overath-Vilkerath“, die seit Anfang vergangenen Monats laufen und bislang auch planmäßig über die Bühne gehen. „Ab 13. Dezember 2026 sollen am neuen Haltepunkt die ersten Züge halten. Die DB investiert hier rund 3,7 Millionen Euro, gefördert vom Land NRW und go.Rheinland“, teilt die Bahn mit.
Am Bahnhof Hoffnungsthal müsse bis zum 7. September mit Haltausfällen gerechnet werden – Grund sind laut DB auch dort Verzögerungen bei den Arbeiten.
