Den 52-Jährigen zieht es vom TuS Buisdorf aus dem Rhein-Sieg-Kreis zurück ins Oberbergische.
FußballTrainer Torsten Reisewitz übernimmt im Sommer den SV Schönenbach

Torsten Reisewitz kehrt nach einer Saison beim Bezirksligisten TuS Buisdorf zurück ins Oberbergische und trainiert ab Sommer den SV Schönenbach.
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Fußballtrainer Torsten Reisewitz kehrt nach nur einem Jahr ins Oberbergische zurück. Der 52-Jährige wird im Sommer beim Bezirksligisten SV Schönenbach anheuern. Reisewitz ist hierzulande bestens bekannt. Er trainierte von 2009 bis 2013 den SSV Bergneustadt und in den Jahren 2016 bis 2025 den Landesligisten SSV Nümbrecht. Im vergangenen Jahr verließ er den SSV Nümbrecht und heuerte beim Rhein-Sieg-Vertreter TuS Buisdorf an, mit dem er aktuell den elften Platz in der Bezirksliga, Staffel zwei, belegt.
In der nächsten Saison könnte Torsten Reisewitz auf seinen Ex-Club SSV Nümbrecht treffen. Der SV Schönenbach ist Tabellenzweiter der Bezirksliga, Staffel 1, und aktuell dabei, durch Wintertransfers (wir berichteten) einen quanti- und qualitativ ausreichenden Kader zusammenzustellen, um den Aufstieg in die Landesliga in diesem Jahr noch zu realisieren.
Torsten Reisewitz reizt neben der Region das Konzept und die Perspektive von Schönenbach
Torsten Reisewitz reizt neben der Rückkehr in die ihm bestens bekannte Fußballregion das Konzept und die Perspektive beim Waldbröler Vorortclub: „Wir möchten eine gute Mischung aus erfahrenen Spielern und Talenten aus der Region zusammenstellen und damit langfristig Erfolg haben.“
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Eine durchaus ambitionierte Mission, wenn man bedenkt, dass der Verein über keine Reservemannschaft verfügt und auch die oberen Jugendjahrgänge nicht besetzt sind. Aktuell wird die Mannschaft von Spielertrainer Sven Wurm sowie dem sportlichen Leiter Matthias Siebertz trainiert.
Für Siebertz ist Reisewitz die erklärte 1A-Lösung und er freut sich auf die Zusammenarbeit: „Ich sehe dadurch nur Vorteile für uns. Wir arbeiten an einem langfristigen und kontinuierlichen sportlichen Konzept.“ Dabei möchte man vor allem weg von dem Söldner-Image und noch stärker auf Talente aus der Region setzen: „Den Weg haben wir bereits eingeschlagen und werden diesen konsequent fortführen.“ Für den neuen Trainer ist es ebenfalls das erklärte Ziel, einen sehr hohen Prozentsatz oberbergischer Kicker in den Reihen zu haben: „Das ist unser Fokus.“

