An der Nümbrechter Straße sind Schilder aufgestellt worden, die zurzeit fehl am Platz sind: Denn es gibt keinen Automaten, der Parktickets ausspuckt.
Neue ParkplätzeIn Waldbröl ist die Suche nach dem Automaten (noch) eine vergebliche

An der Nümbrechter Straße in Waldbröl fordern diese Schilder zum Kauf eines Parkscheins auf. Doch gibt es am Rand des früheren Merkur-Gelände (noch) keinen Automaten dafür.
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Da möchte man, wie es sich gehört, das Parkticket lösen und die Gebühr entrichten – und dann findet sich kein Automat, den man mit Münzen oder auch Plastikgeld füttern könnte. Seit wenigen Tagen sind die flammneuen Stellflächen an der Nümbrechter Straße in der Stadtmitte Waldbröls zur Nutzung freigegeben, seither weist ein weißes Schild darauf hin, dass ein Parkschein zu ziehen ist. Einen Automaten aber gibt es dort – noch – nicht.
Darauf hat CDU-Mann Kai Bludau jetzt die Stadtverwaltung im Ausschuss für Bauen und Verkehr hingewiesen. „Und ich bin längst nicht der einzige, der da herumgeirrt ist auf der Suche nach der Maschine.“
Nachfragen dieser Zeitung haben ergeben, dass die von der Marktstadt beauftragte Baufirma ihre Arbeit mit sehr viel Sorgfalt, sehr gründlich und sozusagen auch sehr nachhaltig erledigt hat: Denn die Schilder, die heute dort (wieder) stehen, sind nämlich die alten. Warum diese bei den vielen Begehungen der Großbaustelle auf dem früheren Merkur-Gelände niemandem ins Auge gefallen sind, bleibt jedoch ein Rätsel. Zu vertraut ist vielleicht der Anblick.
Waldbröler Schilder sollen jetzt abgedeckt werden
Die Stadtwerke, denen die spätere Bewirtschaftung dieser Parkflächen übertragen ist, wollen das Problem prompt lösen und Irrwegen ein Ende setzen. „Da kommen sofort blaue Säcke drüber“, kündigt Geschäftsführer Mirco Kujbida an, was den Schildern blüht. Wann und ob überhaupt an der Nümbrechter Straße Parkschein-Automaten aufgestellt werden, könne er dagegen noch nicht sagen: „Gerade arbeiten wir an einem Konzept für diese Plätze.“
Bis dieses fertig sei, so bot Kai Bludau an, könne er mit einem Tisch Posten beziehen und sich als Kassierer betätigen. Den Auftrag dazu erhielt der Christdemokrat vom Fachausschuss dann aber nicht – sondern nur vielfaches Schmunzeln.
