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UmgestaltungAuf zu neuen Wupperufern

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Unser Foto zeigt: Die Gewinner des Wettbewerbs wurden in der Drahtzieherei vorgestellt.

Die Gewinner des Wettbewerbs wurden in der Drahtzieherei vorgestellt.

Prozesses der Um- und Neugestaltung des Wupperufers in Wipperfürth steht noch am Anfang.

Es ist ein wichtiger Schritt – aber einer, der noch ganz am Anfang des Prozesses der Um- und Neugestaltung des Wupperufers, der bisherigen Fußgängerbrücke und des Areals zwischen Hausmacherplatz und der alten Bahntrasse steht. Im Rahmen eines Wettbewerbs wurden Entwürfe von Architektur- und Ingenieurbüros gesammelt, das Gewinner-Duo wurde nun am Donnerstagnachmittag im kleinen Saal der Alten Drahtzieherei vorgestellt. Bürgermeisterin Anne Loth war, wie viele Vertreter der Politik, ebenfalls gekommen. Sie bezeichnete die Entscheidung als „Etappenziel“. Grundsätzlich gehe es darum, die Wupper stärker ins Stadtbild zu integrieren, am Ufer einen attraktiven Aufenthaltsort zu schaffen und zudem wertvolle Impulse für die weitere Entwicklung der Innenstadt zu bekommen.

Eine schwierige Entscheidung

13 Entwürfe waren seit der Ausschreibung im März dieses Jahres bei der Agentur ISR eingegangen, die den Wettbewerb für die Stadt betreute. Projektbetreuerin Anke Theis stellte die Gewinner vor – beide kamen aus Hannover, ihr Entwurf hatte das Preisgericht am meisten überzeugt. Er stammte von der PBR Freiraum GmbH und dem Ingenieurbüro Drewes + Speth. Anne Loth freute sich sehr darüber, dass ein Entwurf gefunden wurde. Und lobte zudem die hohe Qualität der eingereichten Arbeiten.

„Es war für das Preisgericht nicht ganz einfach, da das Niveau insgesamt sehr hoch war“, sagte sie. Entscheidend sei für die Juroren vor allem gewesen, dass das „Wupperfenster als prägnante und qualitätvolle Idee gewürdigt“ werde, wodurch die Beziehung zwischen Wasser und Ort gestärkt und der Umgebung eine eigenständige Identität verliehen werde. „Die Brücke ist als zurückhaltendes, schlankes und grundsolides Bauwerk konzipiert, sie drängt sich im Stadtraum nicht in den Vordergrund, nimmt nur wenig Raum ein und überzeugt zugleich durch eine angemessene gestalterische Raffinesse“, zitierte die Bürgermeisterin aus der Begründung.

Projektplaner Frederik Ast sagte, dass er vor allem die interdisziplinäre Arbeit geschätzt habe. „Wir haben uns bei der Hin- und Rückfahrt von Hannover nach Wipperfürth schon intensiv ausgetauscht, vor Ort gemeinsam den Raum erfahren und schon früh eine gemeinsame Sprache gesucht und gefunden“, sagte er. Auch Ingenieur Helmut Drewes bestätigte das. „Schon auf dem Rückweg, das waren ja einige Stunden im Auto, haben wir wesentliche Teile der Planung entwickelt“, sagte er.

Nun wolle man in die weitere Planung einsteigen, sagte Bürgermeisterin Anne Loth. Der Gewinnerentwurf sei zudem bis Freitag, 18. September, im ersten Obergeschoss im Rathaus für die Öffentlichkeit einzusehen. Zudem werde er auch auf der Webseite der Stadt in virtueller Form zu sehen sein. Für eine weitere Zeitschiene war es hingegen zu diesem Zeitpunkt noch zu früh.