Die Abbrucharbeiten auf dem Industrieareal an der Sander Straße laufen bereits. Ob sich das Gelände tatsächlich für einen Schulneubau eignet, muss noch geprüft werden.
Bergisch GladbachStadt will Grundstück für weitere Grundschule kaufen

Auch für die sanierungsbedürftige Gemeinschaftsgrundschule in Gronau sucht die Stadt Bergisch Gladbach noch dringend nach einem neuen Standort.
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Die Stadt Bergisch Gladbach beabsichtigt das Firmengrundstück der Steinhaus GmbH an der Sander Straße zu kaufen. Die Abbrucharbeiten der Industriegebäude laufen bereits. Ob sich das Gelände tatsächlich für den Bau einer weiteren Grundschule eignet, muss aber erst noch geprüft werden.
Unter dem Druck steigender Schülerzahlen in der Innenstadt ist die Stadt seit Jahren auf der Suche nach einem geeigneten Standort für eine dreizügige 21. Grundschule mit Turnhalle und Mensa. Gescheitert ist, wie berichtet, der Plan die Einrichtung auf dem Weigt-Gelände am Rande des Zanders-Areals zu platzieren – viel zu hoch wären die Kosten aufgrund der Hochwasserrisiken an dieser Stelle gewesen.
Kaufvertrag ist noch nicht unterzeichnet
Den Kaufpreis nennt die Stadtverwaltung auf Nachfrage aus Datenschutzgründen nicht. Da das Gelände noch nicht vollständig freigeräumt ist, befinde es sich noch nicht in Besitz der Stadt, berichtet Stadtsprecher Patrick Ortmanns. Erst nach Abschluss der Abbrucharbeiten werde ein zusammenhängender Abschlussbericht durch beauftragte Fachbüros erstellt.
Die Einhaltung der im Kaufvertrag festgelegten Anforderungen – insbesondere zu Rückbau, Verfüllung, Verdichtung und Bodenqualität – würden fortlaufend kontrolliert und dokumentiert, versichert die Verwaltung in einer Mitteilung. Besondere Aufmerksamkeit gelte dabei der Standsicherheit der Hänge sowie der Schutz angrenzender Grundstücke und Verkehrsflächen.
Die Stadt betont, sie nehme die Fragen und Hinweise der Anwohner ernst. Über das weitere Vorgehen werde die Stadt informieren, sobald belastbare Planungsstände vorlägen. „Ein konstruktiver Austausch mit den Anliegerinnen und Anliegern ist ausdrücklich vorgesehen“, versichert Fachbereichsleiterin Alexandra Meuthen


