Abo

BrückensanierungJetzt führen zwei Nadelöhre über die Sülz in Hoffnungsthal

2 min
Eine Baustellenampel auf Rot und entgegenkommende Autos, etwas verdeckt  hinter einer Bake

Hier wird nächstes Jahr schweres Baugerät aufgestellt. Dafür muss in den nächsten Wochen ein Hohlraum geschlossen werden.

Straßen NRW bereitet in den Sommerferien die Arbeiten für die neue Sülzbrücke im Ortskern vor

Seit gestern hat Hoffnungsthal ein zweites Nadelöhr: Jetzt geht es einspurig nicht mehr nur in Lehmbach über die Sülz – auch auf der Sülzbrücke im Ortskern ist derzeit nur eine Fahrbahn frei. Der Landesbetrieb Straßen NRW gibt damit einen ersten, aber notwendigen Vorgeschmack auf die Sperrung im nächsten Jahr. Die wird viele Monate andauern, so lange, bis die Brücke erneuert ist.

Aktuell laufen bereits die Vorbereitungen dafür. Auf der Hauptstraße ortsauswärts seien „in Höhe der Hausnummer 226a vorbereitende Arbeiten für den im kommenden Jahr anstehenden Brückenbau durch Straßen NRW erforderlich“, so der Landesbetrieb. Wie von Straßen NRW gestern zu erfahren war, muss unter anderem ein Hohlraum im Zugangsbereich der Brücke gefüllt werden. Nur dann könne dort nächstes Jahr das erforderliche schwere Baugerät aufgestellt und eingesetzt werden.

Arbeiten sollen in den Sommerferien zuende gebracht sein

Nicht nur eine Fahrspur ist gesperrt, auch für Fußgänger blockieren ortsauswärts Baken den Weg auf die Brücke. Der Verkehr wird wechselseitig durch eine mobile Ampel an der Baustelle vorbeigeführt. Für Fußgänger gibt es ebenfalls eine Ampel auf der Brücke, die allerdings nur auf Anforderung auf Grün springt. Damit dadurch kein Rückstau entsteht, ist diese Anlage für Fußgänger mit der am Historischen Rathaus weiter ortseinwärts synchron geschaltet. Ursprünglich sollten die Arbeiten laut Straßen NRW bereits am 22. Juli beginnen. Trotz des verspäteten Starts verspricht der Landesbetrieb, dass die Arbeiten gleichwohl „noch innerhalb der Sommerferien abgeschlossen“ werden.

Die Sülzbrücke Hoffnungsthal stammt aus dem Jahr 1952. Für die Bauzeit – ab Sommer 2027 bis 2028 – muss die Brücke vollgesperrt werden. Anders als in Lehmbach ist dort kein Platz für eine Behelfsbrücke, so dass Umleitungen nach Angaben von Straßen NRW über städtische Brücken eingerichtet werden müssen. Außerdem wird es eine großräumige Umleitung für den Fernverkehr geben.