Viele neue Aussteller präsentierten außergewöhnliche, handgefertigte Produkte. Großer Andran beim Falkner mit seinem Uhu, der keine Hunde mag.
RösrathFrühlingsmarkt auf Schloss Eulenbroich mit neuem Bistro lockt viele Besucher

Frühlingsmarkt auf Schloss Eulenbroich in Rösrath mit einer riesigen Vielfalt an Ausstellern.
Copyright: Sigrid Schulz
Am Samstag um 11 Uhr ging es los mit dem Frühlingsmarkt auf Schloss Eulenbroich und scheinbar wollte, so gut wie jeder dabei sein. Schon vor Einlass-Beginn bildeten sich lange Schlangen. Das Ambiente hätte allerdings auch kaum schöner sein können. Das wunderbare Schloss, eingerahmt von Blumen und Dekoration. Ein Genuss für die Augen, eine Wohltat für die Seele, dazu eine riesige Vielfalt an Ausstellern.
Eine Vielfalt, die im Wandel ist, sagt Lisa-Ann Wittkopf, von der Veranstaltenden „Schloss Eulenbroich gGmbH“: „Wir haben viele neue Aussteller. Wir merken auch, dass es eine neue, jüngere Generation an Ausstellern gibt, die ganz außergewöhnliche, handgefertigte Produkte herstellen.“
Portraits von Haustieren in 15 Minuten
Es handele sich um wirklich besondere Produkte, die sonst in der Massenproduktion nicht zu finden seien. Als Beispiel nennt Wittkopf ungewöhnliche und nachhaltige Holzdekorationen aus gebrauchtem Holz. Kinderspielzeug und viele Möglichkeiten den eigenen Garten oder Balkon zu verschönern.
Ganz besonders sei auch das Angebot von der Illustratorin und Grafikerin Lena Mengelberg, so Wittkopf. Diese Künstlerin bot Tierbesitzern eine gute Möglichkeit, die vielleicht der ein oder andere Hundebesitzer für das nächste Jahr im Hinterkopf behalten sollte: Für nur zwölf Euro konnten „Pet Portraits“ erworben werden. Das Angebot: Süße und einzigartige Porträts vom geliebten Haustier. Hergestellt innerhalb von 15 bis 20 Minuten auf Basis der Vorlage eines Fotos.

Falkner Frithjof Schnurbusch mit seinem sibirischen Uhu.
Copyright: Sigrid Schulz
Ein riesiger Publikumsmagnet beim Frühlingsmarkt auf Schloss Eulenbroich war natürlich der Falkner Frithjof Schnurbusch vom „Rheinischen Waldpädagogium“. Schnurbusch hatte unter anderem einen beeindruckenden sibirischen Uhu dabei, den die Besucher, wenn sie sich denn trauten, sogar an einer ganz bestimmten Stelle an der Brust anfassen durften. Übrigens nur anfassen, nicht streicheln, Letzteres mag der Uhu nämlich gar nicht.
Hunde mochte der Uhu übrigens auch nicht. Selbst kleine Hunde fallen, laut Schnurbusch, in der Regel als theoretische Beute aus. Raubtiere hätten nicht viel Fett, seien deshalb nicht nahrhaft, zudem könnten sie dem Uhu beim Angriff auch gefährliche Verletzungen zufügen. Hunde seien deshalb für den Uhu nur unliebsame Konkurrenten mit einem ärgerlichen Interesse an derselben Beute.

Graphikerin Lena Mengelberg (l.) bot Tierbesitzern die Möglichkeit, Portraits von ihren Haustieren zu erhalten.
Copyright: Sigrid Schulz
Neben der riesigen Besucherschar gab es für Wittkopf noch eine weitere positive Änderung beim Frühlingsmarkt auf Schloss Eulenbroich zu vermelden: „Worüber wir sehr froh sind, ist, dass wir wieder den Gastraum und die Pergola eröffnen konnten und da jetzt ein kleines Pop-up-Café haben.“
In dem zeitlich begrenzten Café, konnten die Besucher auch Waffeln und Getränke und fanden jetzt wieder weitere Sitzgelegenheiten vor.
Im Schlossgarten gab es natürlich wieder Leckereien für alle ohne allzu extremes Gedränge. Zu den Angeboten dieser kulinarischen Seite des Frühlingsmarktes gehörten unter anderem Reibekuchen, Waffeln, Pizza, Pasta, Wein und Pommes Frites.
Dank an die Helfer
Lisa-Ann Wittkopf erklärt, warum das Team so wichtig für den riesigen Erfolg des Frühlingsmarktes ist: „Da muss ich auch mal ein großes Lob an unser Team aussprechen. An unseren Hausmeister und die Frau Pesch, die machen das wirklich super. Wenn man alles in Ruhe und Liebe macht, dann überträgt sich das auf die Aussteller und auf die Besucher.Und deswegen bin ich sehr glücklich, wie alles beim Aufbau und allem anderen gelaufen ist.“
