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JubiläumSeit 60 Jahren prägt das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium die Stadt Rösrath

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Ein junges Mädchen tanzt ausgelassen auf einer blau-gelben Hüpfburg.

Ein buntes Fest feierte das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium zum 60. Geburtstag. 

Das Jubiläum wurde mit einem bunten Fest der Schulgemeinschaft gefeiert. Auch viele Ehemalige kamen und schwelgten in Erinnerungen.

Die Stadt Rösrath ist ohne ihre weiterführenden Schulen heute nicht mehr vorstellbar: Seit Jahrzehnten prägt die Freiherr-vom-Stein-Schule das Gesicht der Stadt. Genauer gesagt, seit 60 Jahren. Während Schülerinnen und Schüler einst nur Volksschulen oder gar eine Zwergschule „auf den Bergen“ im näheren Umkreis besuchen konnten, zog im Jahr 1964 die Idee eines eigenen Gymnasiums auf; zwei Jahre später erfolgte der erste Spatenstich. Es war der Beginn der Freiherr-vom-Stein-Schule (FvS), die seitdem immer weiter ausgebaut werden sollte. Tassilo Tabertshofer wurde Gründungsdirektor.

In der Zwischenzeit ist viel passiert: eine stetige Vergrößerung, Neubauten, Anbauten, Sportanlagen. Mit den Jahren wuchs das FvS-Schulzentrum genauso wie das Kollegium und die Zahl der Schülerinnen und Schüler. Vor wenigen Jahren wurde das Schulgelände großflächig erweitert, ganz aktuell sogar der neue Modulbau eröffnet.

Schulleiter spricht von einer Erfolgsgeschichte

Es ist eine Entwicklung, auf die man stolz sein dürfe, „eine erfolgreiche Schulgeschichte“, so Schulleiter Heiner Plückebaum. Ein Grund zum Feiern. Also wurde auch gefeiert: Beim 60-jährigen FvS-Bestehen, das am Freitagnachmittag auf dem Schulgelände des Gymnasiums stattfand, luden das Kollegium sowie die Schülerschaft zu einem bunten Fest ein.

Ehemalige aus drei Generationen, Eltern, Freundinnen und Freunde folgten zahlreich dem Aufruf. Sie nutzten die Gelegenheit, den neuen Anbau zu bewundern, in Nostalgie zu schwelgen – und vor allem altbekannte Gesichter wiederzusehen. Egal, ob das Abitur nun 40 oder vier Jahre zurücklag, die Freude darüber, Erinnerungen zu wecken, war überall gleich spürbar. Besonders die ausgelegten Jahrbücher und Abizeitungen in der Bibliothek sorgten für strahlende Augen.

Buntes Programm und viele Erinnerungen

Während des ausgelassenen Jahrmarkts der Stufen 5 bis 9 konnte man sich beim Bobby-Car-Rennen oder einem Bungee-Run ausprobieren, durch Crêpes- und Waffelvariationen schlemmen oder später am Abend einen Aperol-Spritz in der untergehenden Sonne auf dem neuen Mensahof genießen. Auch musikalische Unterhaltung gab es durchgängig. Für die schuleigenen Töne sorgten das Mix-Tape-Orchestra, die FvS-Voices sowie das Sängerinnen-Duo Jonna und Mara. Am Abend übernahm der Männer-Chor „Laut aber schief“ aus Marialinden und sorgte in der Aula für eine entspannte Partystimmung.

Bei einer Schulführung konnte man sich zudem ein genaueres Bild davon machen, was sich alles in den letzten Jahren am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium getan hat. Je nachdem, wie weit der Abschluss zurücklag, hatte man schließlich andere Erinnerungen an die Schulzeit. Wobei: Überschneidungen gab es doch. So etwa die schmalen Flure mit den roten Ziegelwänden – unverändert seit 60 Jahren –, der Musik- oder Chemieraum, in denen die Zeit stehen zu bleiben scheint, oder der unverkennbare Geruch von „Schule“.

Über den offenen Neubau, die lichtdurchflutete Magistrale sowie die moderne Mensa musste man als Ehemaliger aber dennoch staunen. So hell und freundlich wirkte die Schule vor einigen Jahren noch nicht, fanden manche der Ehemaligen. Doch zumindest die ranzigen Sofas gibt es noch – ein Stück Schulflair wie aus alten Zeiten.