Mehr als 1000 Menschen kommen, um auf dem Bedburger Schlossparkplatz zu tanzen und zu feiern.
Etablierte PartyBei der Karibischen Nacht in Bedburg war erst um 3 Uhr Schluss

Mehr als 1000 feierlustige Partygäste erwartete der Bedburger Ballspielverein zur traditionsreichen Karibischen Nacht auf dem Schlossparkplatz.
Copyright: Oliver Tripp
Feiern bis in den frühen Morgen wollten mehr als 1000 Gäste bei der Karibischen Nacht des Bedburger Ballspielvereins auf dem Schlossparkplatz. Schon am Abend zeigte sich Tobias Wolff vom Orgateam und zuständiger Sportlicher Leiter der Frauenabteilung zufrieden: „Es ist richtig voll und es kommen noch mehr, wir haben einen guten Tag erwischt.“
Wie immer komme der Erlös Jugendmannschaften, den Herren- und den Frauenmannschaften des Fußballvereins zu Gute. Allein über vier Frauen- und Mädchenteams verfüge der BBV heute. 150 Helfer des Vereins machten die große Sause erst möglich, die Heinz Robertz im Jahr 1982 aus der Taufe gehoben hatte.
Für die Ursprungsidee, karibische Lebensfreude durch mitreißende Musik lebendig werden zu lassen, legten die Bedburger DJs Brave Basti und Timo entsprechend auf. „Rhythmus und Sprache müssen dafür stimmen“, erläuterte Brave Basti von der Tribüne des DJ-Zeltes in der Mitte des Platzes mit Blick auf die Tanzfläche.
Stücke wie „Party Rock Anthem“ der Band LMFAO oder Songs von Pitt Bull oder Shakira schienen ihm geeignet: „Ansonsten alles, was spanisch klingt.“ Auch ein Block mit Hits der 1990er- und 2000er-Jahre durfte nicht fehlen, um den harten Kern, der bis morgens um drei tanzte, bei Laune zu halten.

Die Bedburger DJs Brave Basti (l.) und Timo legten auf.
Copyright: Oliver Tripp
Entsprechende Unterstützung ernte er vom Kegelklub Schwimmbotze, in dem Basti mit zwölf anderen Männern einmal im Monat kegeln gehe, erläuterte einer der Kegler. Für ihn galt: „Gefeiert wird bis zum Ende, für meinen Freund Basti nur das Beste.“ Auch Thomas Neubacher begegnete man auf dem Platz. Anders als noch zum Schützenfest in Glesch, wo er letztes Jahr als König in Uniform amtierte, trug er diesmal Sonnenbrille, Hut und Freizeitlook.
Er erinnerte sich an die Anfangsjahre der karibischen Nacht auf dem Parkplatz am Haus Krosch, da sei er noch klein gewesen. Der Vater Siggi habe die Nächte am Zapfhahn gestanden. „Stimmung, Party machen“, da sei er sofort dabei und selbst seine 17-jährige Tochter habe die Karibische Nacht für sich entdeckt, irgendwo auf dem Platz, weit weg vom Vater.

