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DiamanthochzeitBeim Tanz in den Mai in der Wolkenburg funkte es bei Bergheimer Jubelpaar

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Zu sehen sind Christa und Franz Peperle.

Christa und Franz Peperle sind seit 1966 glücklich verheiratet.

Christa und Franz Peperle heirateten 1966 in Köln, ehe sie nach Bergheim-Quadrath-Ichendorf zogen.

Herzlichkeit und Wärme strahlen Christa (79) und Frank (81) Peperle aus, die heute auf 60 Ehejahre zurückblicken und ihre Diamanthochzeit feiern. Es sei einfach Liebe gewesen, sagt Frank Peperle, die 1964 beim Tanz in den Mai in der Kölner „Wolkenburg“ ihre Herzen erwärmte.

Zur Arbeit bei der Stadtverwaltung Köln waren beide zwar immer mit derselben Straßenbahn gefahren, doch „gefunkt“ hatte es dann erst beim Besuch in der Wolkenburg, zu dem der damals achtzehnjährige Frank Peperle die zwei Jahre jüngere Christa Schuld eingeladen hatte.

Auf dem Standesamt in Köln-Nippes wurde geheiratet

Christa Schuld wuchs in Merkenich auf und absolvierte eine Ausbildung zur Verwaltungsangestellten. Franz Peperle im Sudetenland geboren, lebte in Worringen und war beim städtischen Steueramt als Beamter tätig. In den folgenden zwei Jahren trafen sie sich regelmäßig, unternahmen viel, bis sie sich am 4. August 1966 auf dem Standesamt in Köln-Nippes das Ja-Wort gaben.

Im Oktober 1966 wurde Franz Peperle zum Lufttransportkommando eingezogen, absolvierte die Ausbildung im holländischen Budel und war dann bis 1968 im Köln-Wahn stationiert. Bei einem seiner Urlaube holten sie ihre kirchliche Hochzeit am 17. Mai 1967 in Merkenich nach.

1971 kam Tochter Britta auf die Welt, 1975 Sylvia und 1977 mit Christina die dritte Tochter. Nun war die Wohnung in Flittard zu klein und so bezogen sie ihr Haus in der Glück-auf-Straße in Quadrath-Ichendorf, in dem sie noch heute wohnen und sich wohlfühlen.

Das liegt auch daran, dass sie sich damals schnell in das dortige Vereinsleben integrieren konnten. Christa Peperle war viele Jahre im Vorstand der Frauengemeinschaft tätig, holte 23 Sportabzeichen beim FC Quadrath-Ichendorf und sang im Kreuzchor. Franz Peperle spielte Tischtennis beim FC und war viele Jahre auch als Jugendtrainer tätig.

Zu sehen sind Christa und Franz Peperle bei ihrer Hochzeit.

Christa und Franz Peperle bei ihrer Hochzeit 1966

Seit 1978 widmet sich Peperle mit Herz und Seele der Ahnenforschung. „Ich bin Faktensammler, der alles chronologisch aufbaut“, sagt er. Und als solcher, hat er, für den Verein für Geschichte und Heimatkunde, dessen Mitbegründer er im Jahr 1985 war, auch 2025 eine umfassende Chronik verfasst. „Das hätte ich alles nicht machen können, wenn meine Frau mir nicht den Rücken freigehalten hätte“, sagt er.

Abgeschaltet und „Ruhe getankt“ hat das Paar gern in Bad Bevensen in der Lüneburger Heide. Der intensive und enge Zusammenhalt der Familie, zu der auch fünf Enkelkinder, im Alter von elf bis 27 Jahren gehören, sind für Franz und Christa Peperle das ganz große Glück. „Sie halten alles zusammen und haben immer für ein liebevolles Miteinander gesorgt“, sagt ihre älteste Tochter Britta.