Die Zahl stützt sich auf eine Messbildbefahrung des Straßennetzes im Gebiet, in der der Straßenzustand erfasst wurde.
SanierungenMarode Fahrbahnen könnten Bergheim 52 Millionen Euro kosten

Schlaglöcher und weitere Schäden in den Fahrbahnen sollen in Bergheim nach einer Prioritätenliste ab dem Jahr 2027 saniert werden (Symbolfoto).
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Der Zustand der Straßen im Stadtgebiet könnte der Stadt Bergheim in Zukunft ins Geld gehen. Wie aus einer Vorlage aus dem Ausschuss für Soziales, Finanzen und Liegenschaften hervorgeht, würde die Beseitigung der Schäden im Fahrbahnbereich circa 52 Millionen Euro kosten.
Bergheim: Auswahl und Priorisierung notwendig
Die Zahl stützt sich auf eine Messbildbefahrung des Straßennetzes im Gebiet. So wurden verschiedene Zustandsmerkmale erfasst und bewertet, etwa Spurrinnentiefe, Allgemeine Unebenheiten, Risse, Flickstellen und Oberflächenschäden. Die Teilbewertungen ergaben dann Zustandsklassen mit Werten von 1 bis 5, wobei das technische Regelwerk laut Vorlage bereits bei einzelnen Zustandsmerkmalen mit einem Wert schlechter als 3,5 eine Sanierung vorsieht.
Wegen begrenzter Ressourcen müsse eine Auswahl und Priorisierung erfolgen. Um eine Liste von Maßnahmen für die Haushaltsjahre ab 2027 zu erstellen, lag der Fokus auf innerörtlichen Straßen, die insgesamt oder teilweise schlechter als mit dem Wert vier bewertet wurden. Dies betreffe immer noch 323 Straßen im Stadtgebiet.
Bei 66 Straßen seien 60 Prozent der Gesamtlänge schlechter als vier bewertet worden, bei 157 Straßen unter 50 Prozent der Gesamtlänge. Verwaltung und Stadtwerke schlugen zudem vor, „für jeden Ortsteil zwei Maßnahmen mit den jeweils höchsten Punktzahlen vorzusehen, so dass jeder Ortsteil Berücksichtigung findet.“ Die Liste, die so zusammengekommen ist, umfasst Maßnahmen mit Kosten von rund 13,6 Millionen Euro für die Haushaltsjahre ab 2027.
Sanierungen ab 2027
In der Auswahl der Maßnahmen für die Haushaltsjahre ab 2027 stellen sich die Sanierung der Winfriedstraße in Glessen (1.375.000 Euro), der Büsdorfer Straße in Oberaußem (1.075.000 Euro) und der Frenser Straße in Quadrath-Ichendorf (975.000 Euro) als teuerste dar.
Ebenfalls auf der Liste stehen Straßensanierungen in Ahe (Am Schwarzwasser, Laacher Straße), Bergheim (Bergstraße, Paffendorfer Weg), Büsdorf (Windmühlenstraße, Ingendorfer Straße), Fliesteden (Jennerstraße, Am Platz) , Glesch (Martin-Vetten-Straße, Marienpfad), Glessen (Am Wierichskamp, Pankratiusstraße), Kenten (Chaunyring, Talstraße), Niederaußem (Alte Landstraße, Asperschlagstraße, Oberaußem (Sandberg), Paffendorf (Königsstraße, Paffendorf Mühlenwehr), Quadrath-Ichendorf (Robert-Koch-Straße), Rheidt-Hüchelhoven (Am Gillbach, Sankt-Michael-Straße, Dorfplatz), Thorr (Zum Römerturm, Südring), und Zieverich (Heinrich-Hertz-Straße, Heisenbergstraße). (rag)
