Die Errichtung des Erweiterungsbaus der Schule nimmt nun Fahrt auf. Von den Schülern gab es ein Ständchen.
Albert-Schweitzer-SchuleKinder halfen Bergheimer Bürgermeister bei der Grundsteinlegung

Mit zwei Kindern als Assistenten versah Bergheims Bürgermeister Volker Mießeler die Zeitkapsel mit Erinnerungsstücken, ehe sie eingemauert wurde.
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Die Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau der Albert-Schweitzer-Schule in Bergheim lockte viele Menschen an. Vertreter aus der Politik, von der Stadt, vom Bauunternehmen DerichsuKomnertz, des Architektenbüros pbs und des Ingenieurbüros Zilt Ingenieure GmbH, hatten sich auf dem Platz hinter der Schule eingefunden. So hatte Bürgermeister Volker Mießeler einige Beobachter, als er am Freitag (4. September) zur Tat schritt.
„Ich habe ja schon viele Grundsteinlegungen mitgemacht, aber bei keiner waren so viele Kinder dabei“, sagte Mießeler. Und die machten ihm und allen Anwesenden eine große Freude mit ihrer Schulhymne, einem umgetexteten Song der „Höhner“: „Wenn nicht jetzt, wann dann“. Mießeler erinnerte an den Auslöser für das Bauprojekt, den Brand 2021, durch den der Trakt der Offenen Ganztagsschule (OGS) erheblich beschädigt wurde.
Bergheim: Interimslösung mit Containern geschaffen
Um den Offenen Ganztag sicherzustellen, wurde zunächst eine Interimslösung mit Containern eingerichtet. Nach einer intensiven Planungsphase begannen im März dann die Bauarbeiten. Der Erweiterungsbau befindet sich derzeit in der Rohbauphase.
„Es ist schön zu sehen, wie der Neubau Schritt für Schritt Gestalt annimmt und hier ein moderner Ort zum Lernen, Betreuen, Spielen und Zusammenkommen für die Schüler und Schülerinnen entsteht.“ Und die waren nicht mehr zu bremsen, als es um das Befüllen der Zeitkapsel ging. Hinein kamen Tageszeitung, ein Stadtmagazin, Geldmünzen, ein Becher der Grundschule, ein Foto, eine Namensliste der Lehrer und eine Liste mit der Anzahl der Schüler und Schülerinnen.
Dann halfen viele kleine Hände ihrem Bürgermeister beim Einmauern der Zeitkapsel in den Grundstein. „In einem Jahr treffen wir uns alle hier wieder, wenn das neue Schulgebäude fertiggestellt ist“, rief Bürgermeister Mießeler augenzwinkernd dem am Bau beteiligten Firmen zu.

