„Uns stinkt’s“ bemängelt, es werde der Eindruck vermittelt, Politik und Verwaltung hätten die anhaltenden Geruchsbelästigungen bereits im Griff.
GeruchsbelästigungBürgerinitiative in Brühl fordert Transparenz bei Untersuchungen

Willi Koch von der Bürgerinitiative „Uns stinkt's“ fordert zügige Aufklärung der Ursache für den wiederkehrenden Gestank.
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Die Bürgerinitiative „Uns stinkt’s“, die sich für ein Ende des wiederkehrenden Gestanks in Brühl, Hürth und Erftstadt einsetzt, fordert Transparenz bei den Untersuchungen. Zudem werden die jüngsten Äußerungen der Brühler Stadtverwaltung kritisiert.
Letztere hatte zuletzt herausgestellt, die Bezirksregierung habe auf die Forderung des Brühler und Hürther Bürgermeisters reagiert und ihre Bemühungen um Aufklärung verstärkt sowie mit Kontrollen in besonders betroffenen Ortslagen begonnen. Diese Kontrollen fänden ausdrücklich auch zu den Nachtzeiten und an den Wochenenden statt, teilte die Brühler Stadtverwaltung mit.
Der Initiative reicht das nicht. Willi Koch von „Uns stinkt’s“ findet, es werde der Eindruck vermittelt, Politik und Verwaltung hätten die anhaltenden Geruchsbelästigungen bereits entschlossen und nachvollziehbar im Griff. Genau diesen Eindruck könne man aber nicht teilen.
„Wir als Bürgerinitiative haben konkrete Hinweise gegeben, frühere vergleichbare Vorkommnisse benannt und um Auskunft gebeten. Doch bis heute fehlen klare Antworten: Was wurde wann kontrolliert? Welche Ergebnisse liegen vor? Welche Maßnahmen folgen?“, so Koch.
Wer Aufklärung behaupte, müsse diese belegen. „Wir verlangen keine wohlklingenden Erklärungen, sondern verbindliche Informationen, konsequente Kontrollen und einen ernsthaften Dialog mit den Betroffenen“, heißt es weiter. Es dürfe keine Beschwichtigung mehr geben.
