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BodycamsKünftig filmen Ordnungshüter in Brühl ihre Einsätze

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Eine Mitarbeiterin der DB Sicherheit trägt bei einem Pressetermin eine Body-Cam im Berliner Hauptbahnhof.

Eine Mitarbeiterin der DB Sicherheit trägt bei einem Pressetermin eine Body-Cam im Berliner Hauptbahnhof.

Die Mitarbeitenden wurden vor längerer Zeit im Umgang mit den Bodycams geschult, doch hat die interne Dienstanweisung auf sich warten lassen.

Von kommender Woche an sind die Mitarbeiter des Brühler Ordnungsdienstes mit Bodycams unterwegs. Die kleinen, an der Kleidung zu befestigenden Kameras sollen helfen, brenzlige Situationen auszuwerten und zudem deeskalierend wirken. Die Ankündigung einer Aufzeichnung von Bild- und Tonaufnahmen gebe dem Gegenüber die Gelegenheit, sein Verhalten anzupassen, hatte Britta Heinz als Fachbereichsleiterin Sicherheit und Ordnung der Stadt Brühl unlängst erklärt.

Dies sei wichtig, weil „Mitarbeitende des Ordnungsdienstes sich zunehmend mit einem hohen Gewalt- und Aggressionspotenzial konfrontiert sehen“. Die Stadt hatte die vier Kameras bereits im Juni vergangenen Jahres angeschafft und für diese samt Station, Lizenzen und technischer Einweisung 15.200 Euro ausgegeben.

Brühl: Polizei in Rhein-Erft hat gute Erfahrungen gemacht

Die Anzahl ist ausreichend für die derzeit neun Mitarbeitenden, die immer mindestens in Zweierteams arbeiten und ihren Dienst aufgeteilt in Früh- und Spätschicht absolvieren. Zwar wurden die Mitarbeitenden bereits vor längerer Zeit im Umgang mit den Bodycams geschult, doch nahm die Ausarbeitung einer internen Dienstanweisung für den Gebrauch viel Zeit in Anspruch.

Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis hat bereits seit geraumer Zeit alle Beamten mit einer Bodycam ausgestattet und gute Erfahrungen gemacht. In vielen Fällen beruhige allein der Hinweis die Situation, dass nun eine Aufzeichnung per Bodycam starte. Diese Information ist verpflichtend. Es sei denn, es besteht Gefahr im Verzug, wenn also ein unverzügliches Eingreifen unumgänglich ist. (wok)