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„Residenz am Kunstzentrum Signalwerk“23 Wohnungen mit Service entstehen in Frechen

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Das Foto zeigt ein Haus.

So soll die Residenz am Kunstzentrum Signalwerk an der Adresse Kölner Straße 29 in Frechen aussehen (Repro).

Geplant ist, die Wohnungen an Menschen über 50 Jahren zu vermieten und zahlreiche Service- und Freizeitangebote zu machen.

23 barrierefreie Wohnungen entstehen seit 2025 entlang der Hochstedenstraße. Im Sommer dieses Jahres sollen die ersten Mieter in die „Residenz am Kunstzentrum Signalwerk“ ziehen. Das jedenfalls hofft Petra Schmidt, Geschäftsführerin der elfa GmbH in Frechen, die mit der Bauaufsicht beauftragt ist.

Frechen: Verpflegungs- und Freizeitangebote

Schmidt gehörte das Grundstück bis 2018. Bauherrin der Residenz ist Emilia Rubina. Sie ist Geschäftsführerin der Pflegezentrum Medik GmbH in Köln und lebt in Pulheim. Laut Schmidt ist geplant, die Wohnungen an Menschen über 50 Jahren zu vermieten und zahlreiche Service- und Freizeitangebote zu machen. Ein Flyer nennt Unterstützung im Haushalt, Hilfe bei Anträgen, Fahrdienste, Gymnastik, Spieleabende, aber auch medizinische Versorgung und die Übernahme von Pflegedienstleistungen, die je nach Pflegegrad von der Kasse übernommen werden könnten.

Wer möchte, lässt sich mit Mahlzeiten versorgen – im hauseigenen Café oder in der Wohnung. Der Neubau schmiegt sich entlang der Hochstedenstraße. Er liegt zwischen zwei Baudenkmälern: der cremeweiß gestrichenen Villa Faßbender an der Ecke zur Kölner Straße und dem Ringlokschuppen, aus dem bis Anfang der 1980er-Jahre die TV-Sendung „Bio's Bahnhof“ übertragen wurde. Dort ist nun die La Vie Eventlocation ansässig. Die Wohnungen der Residenz sind zwischen 33 und 110 Quadratmetern groß.

„Der Innenausbau ist fast abgeschlossen“, sagt Petra Schmidt. Was außen fehlt, sind die Balkone und der Putz. Deshalb muss das Gerüst noch stehen bleiben. 30 Stellplätze gehören zur Anlage, davon zwölf in einer Tiefgarage. Mit der Vermietung der Wohnungen soll begonnen werden, sobald alles fertig ist.