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Mehr Stellplätze, neue StationSo soll  das Carsharing-Angebot in Frechen erweitert werden

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Auf dem Bild ist die Station am ZOB in Frechen zu sehen.

Das Angebot für Carsharing in Frechen, wie hier am ZOB, soll weiter ausgebaut werden.

Ziel ist, die beiden aktuellen Standorte zu erhalten, die Station am ZOB zu erweitern und eine dritte Station an der Othmarstraße einzurichten.

Das Carsharing in Frechen soll weiter ausgebaut werden: Einstimmig hat der Ausschuss für Verkehr, Umwelt und Klima in seiner jüngsten Sitzung eine Neuausschreibung des Angebots beschlossen. Dies soll die zwei bestehenden Standorte sowie eine zusätzliche Station an der Othmarstraße betreffen. Auch weitere potenzielle Standorte wurden geprüft und bewertet.

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es in Frechen ein Carsharing-Angebot mit zwei Stationen, die vom Anbieter Cambio betrieben werden: Zwei Fahrzeuge am P&R-Parkplatz am Bahnhof Königsdorf sowie zwei Fahrzeuge am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) an der Dr.-Tusch-Straße.

Frechen: Carsharing soll an die Stadtbahn und mobic angebunden werden

335 Personen sind aktuell in Frechen für das Angebot angemeldet, die Fahrzeuge sind durchschnittlich zu 42 Prozent ausgelastet. Insbesondere die Station am ZOB werde mit einer zeitweisen Auslastung von über 70 Prozent sehr gut angenommen, so die Verwaltung.

Da die aktuelle Sondernutzungserlaubnis zum 1. November ausläuft, plant die Stadt nun die Neuausschreibung. Ziel ist es, die beiden Standorte zu erhalten und die Station am ZOB von zwei auf drei Stellplätze zu erweitern. Da eine Markterkundung gezeigt habe, dass in der Innenstadt auch noch Bedarf für eine weitere Station bestehe, plane die Verwaltung nun auch noch eine dritte Station mit zwei Fahrzeugen, hieß es im Verkehrsausschuss. Als bevorzugter Standort wird die Othmarstraße in unmittelbarer Nähe zur Haltestelle Frechen-Kirche vorgeschlagen, da sich hier das Angebot optimal in die bestehende Struktur mit Stadtbahn und mobic-Station einfüge.

Förderanträge können erst 2027 wieder gestellt werden

Da die zur Zeit in den Ausschüssen beratene Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt vorsieht, bis 2030 in sieben der neun Stadtteile ein stationsgebundenes Carsharing-Angebot zu schaffen, hat die Verwaltung perspektivisch weitere Standorte geprüft. Als potenziell geeignet hätten sich dabei die Haltestellen Grachtenhofstraße in Bachem und Alte Kirche in Buschbell herausgestellt, so die Stadt. Diese seien jedoch realistisch nur durch eine Förderung über das Land und erst nach der Etablierung der neuen dritten Station an der Haltestelle Frechen-Kirche umsetzbar. Der Förderantrag könne erst 2027 wieder gestellt werden.

Ebenfalls denkbar seien laut Stadt eine Station am Park-/Marktplatz Carl-Ludwig-Grosspeter in Königsdorf, da durch die trennende Wirkung der Bahntrasse der nördliche Bereich des Stadtteils aktuell nicht gut mit der Station am Bahnhof Königsdorf versorgt sei. Die Schaffung von Stationen in Grefrath und Habbelrath sieht die Verwaltung als nicht wirtschaftlich an und will sie – selbst mit einer Förderung – nicht weiter verfolgen.