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Zwei TodesopferBMW-Fahrer (21) nach Unfall in Hürth zu vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt

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Das Landgericht Köln hat einen 21-Jährigen unter anderem wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung in zwei Fällen zu vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt.

Das Landgericht Köln hat einen 21-Jährigen unter anderem wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung in zwei Fällen zu vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt.

Der 21-Jährige war im Juni 2025 bei Rot über eine Ampel gefahren. Zwei Menschen überlebten den Zusammenstoß nicht.

Das Landgericht Köln hat einen 21-Jährigen unter anderem wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung in zwei Fällen zu vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Im Anschluss an die Haft wurde ihm ein Fahrverbot von zwei Jahren und elf Monaten auferlegt.

Die 27. Große Strafkammer unter Vorsitz von Dr. Wolfgang Schorn hielt es nach sechs Prozesstagen für erwiesen an, dass der junge Mann im Juni 2025 mit seinem 5er BMW bei Rot über eine Ampel gefahren war und Teile einer Schülergruppe erfasst hatte. Die zehnjährige Avin und der Schulbegleiter Luis Paulo Jochim starben. Zwei weitere Viertklässler der Carl-Orff-Grundschule wurden verletzt.

In Hürth war ein Pkw an einer Ampel in eine Gruppe Kinder gefahren.

Der Unfall auf der Frechener Straße in Hürth löste großes Entsetzen aus.

Damit folgte das Schwurgericht am Freitag (10. Juli) nicht ganz der Forderung der Staatsanwaltschaft. Unter Hinzuziehung einer Bewährungsstrafe wegen eines Verkehrsdelikts im Jahr 2024 hatten deren Vertreter am Mittwoch eine empfindliche Strafe von fünf Jahren Haft gefordert. Der Verteidiger hatte für seinen Mandanten um „eine milde Strafe“ gebeten. 

Ein ausführlicher Bericht folgt.