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SchulwegsicherheitVerkehrsversuch an den Grundschulen in Hürth-Efferen wird verlängert

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Das Foto zeigt ein Banner am Zaun des Fahrradabstellplatzes der Grundschule.

Mit einem Verkehrsversuch soll der Schulweg zu den beiden Grundschulen Im Wiesengrund in Efferen sicherer gemacht werden.

Wegen einiger Baustellen steht eine Verkehrszählung noch aus. Im Oktober soll der Verkehrsausschuss eine Entscheidung treffen.

Der Verkehrsversuch zur Verbesserung der Situation im Bereich der beiden Grundschulen in Hürth-Efferen wird bis zu den Herbstferien verlängert. Das beschloss der Verkehrsausschuss. Hintergrund ist, dass die Auswertung noch nicht abgeschlossen ist und noch eine Verkehrszählung vor den Sommerferien aussteht.

Die Stadtverwaltung arbeitet mit Unterstützung eines Planungsbüros und breiter Bürgerbeteiligung an einem Verkehrskonzept zur Entlastung des stark belasteten Stadtteils Efferen. Weil die Lage in den engen Straßen vor der Don-Bosco- und Geschwister-Scholl-Schule an der Straße Im Wiesengrund besonders schwierig ist, wurden dort auf Drängen der Schulleitungen und Elternvertreter einige Maßnahmen vorgezogen.

Hol- und Bringzonen für die Grundschulen in Efferen

So wurden im Umfeld der Schulen Einbahnstraßenregelungen ausgewiesen und spezielle Hol- und Bringzonen eingerichtet, um Elterntaxis auszubremsen und den Schulweg für die Schülerinnen und Schüler sicherer zu machen. Außerdem wurde der Spielplatz am Overstolzenplatz eingezäunt, um zu verhindern, dass dort spielende Kinder auf die Straße laufen.

Noch sind allerdings nicht alle beschlossenen Maßnahmen umgesetzt. So ist geplant, die Querungsstelle am Knotenpunkt Kochstraße/Orsbeckstraße besser auszuleuchten. Das Projekt sei aber aufwendiger als zunächst erwartet, teilte die Stadtverwaltung mit. Die Stadtwerke sollen die Maßnahme nun Ende des Jahres umsetzen, wenn auch die laut Investitionsplan vorgesehene Erneuerung der Straßenbeleuchtung in der kompletten Kochstraße umgesetzt wird.

Dem Hürther Planungsamt fehlen noch Daten aus einer Verkehrszählung

Ursprünglich sollte der Verkehrsversuch zu Beginn der Sommerferien nach einem Jahr abgeschlossen sein. Dem Planungsamt fehlen aber noch wichtige Verkehrsdaten, sagte Amtsleiter Daniel Gürich. Eine weitere Verkehrszählung vor den Sommerferien sei erforderlich, weil bisherige Zählungen und Verkehrsbeobachtungen durch die zwischenzeitliche Sperrung des Bahnübergangs an der Beselerstraße und die Sperrung der Ritterstraße infolge von Baumaßnahmen beeinflusst worden seien und damit nur eingeschränkt aussagekräftig seien.

Über die Sommerferien will das Planungsamt nun die Verkehrsdaten inklusive der weiteren Zählung auswerten und dem Planungsausschuss am 6. Oktober die Ergebnisse vorlegen. Der Ausschuss soll dann entscheiden, ob der Verkehrsversuch zur Dauerlösung wird.