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Corrensmühle GleuelKölschrock von Oliver Kerk riss die Zuhörer mit

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Trotz nassem Herbstwetter waren viele Gäste zum Konzert von Oliver Kerk und Band gekommen.

Hürth-Gleuel – „Ich bin einfach sein größter Fan“, sagte Lisa Böhle (29) und zeigte auf den Gitarristen und Sänger Oliver Kerk. „Er ist mein Vater“, erklärte sie dann schmunzelnd. Lange bevor Kerk am Samstagabend gegen 19.30 Uhr im Innenhof der historischen Corrensmühle in Gleuel die Saiten auf seiner Gitarre anschlug, waren der größte Teil seiner Familie und viele Fans schon vor Ort.

Viele Autogramme in Gleuel geschrieben

Bis kurz vor Konzertbeginn wurden auch noch viele Autogramme geschrieben, Bekannte und Freunde begrüßt und nette Gespräche geführt. In einer kurzen Einführung erklärte Kerk den Gästen zunächst, wie es zu dem Konzert im Correnshof gekommen war.

„Ein Freund hat von meinem Auftritt in Brühl ein Video aufgenommen und seiner Mutter geschickt“, erklärte er. Diese wiederum habe es dem Nachbarn gezeigt, dem Mann von der Mühle. Mit den Worten „Wir müssen etwas zusammen machen“, habe wenig später der Mann von der Mühle, Karl Maria Fölling (73) Kontakt mit dem Hürther Musiker aufgenommen. „Und so stehen wir jetzt hier“, freute sich Kerk.

Streng nach Plan

Zudem erklärte er, dass er nicht streng nach Plan nur die neue CD vorstelle. „So pingelig sind wir nicht, wir spielen heute ein ganz normales Konzert.“ Schon legten er und seine Band los. Und sein Kölschrock kam an.

Mit seinem Song „Rock ’n Roll“ zeigte er auch seine wilde Seite. Sehr nachdenklich hingegen stimmte die Zuhörer in der Corrensmühle sein Lied mit dem Titel „Daach für Daach“ über das doch nicht so selbstverständliche Füreinander da sein.

Besucherin kamen vor Begeisterung die Tränen

„Mir laufen die Tränen, wenn ich dieses Lied höre“, verriet Besucherin Monika Vinazke. Sie war eigens aus dem entfernten Euskirchen nach Hürth gekommen. „Seine Songtexte haben alle einen tieferen Sinn und sie machen seine Sicht auf die Dinge deutlich“, wusste die Besucherin Erika Meurer zu berichten.

Mit seinem musikalischen Vortrag „Sommer över’m Huus“ hat Kerk sogar eine Hommage auf das alte Efferen und seine Kindheit geschaffen, mit langen Sommern, Freiheit und endlos viel Platz. „Ich kenne Olli noch aus seiner Zeit bei der katholischen Jugend in Efferen“, erzählte die Besucherin Sabine Möltgen.

Erste Gitarrengriffe am Lagerfeuer

Schon damals habe er Musik gemacht und die ersten Gitarrengriffe habe sie von Olle am Lagerfeuer gelernt. „Seine Lieder haben alle eine Botschaft“, erklärte sie.

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So hat es auch mit seinem Titelsong „Unverbrüchlich“ eine ganz besondere Bedeutung. Kerk hat es der Kraft der Liebe gewidmet, die so stark sein könne, dass sie sogar lange Trennungen aushalte.