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PilotprojektFDP will digitale Schlösser vor Schultoiletten in Kerpen testen

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Das Foto zeigt zwei Toilettenkabinen.

Schultoiletten in Kerpen sollen sauberer werden. Die FDP will das mit einem digitalen Zugangssystem erreichen (Symbolfoto).

Die Systeme funktionieren so, dass Toiletten mit einem persönlichen Transponder oder Schülerausweis geöffnet werden können.

Wie Schultoiletten vor mutwilliger Beschädigung und außergewöhnlichen Verschmutzungen geschützt werden können und damit weniger Kosten verursachen, überlegt die Kerpener FDP-Ratsgruppe. Zum Schutz von Klos bei gleichzeitiger Verbesserung der Aufenthaltsqualität für Schülerinnen und Schüler möchte sie moderne Technologie nutzen und digitale Zugangssysteme mit Transpondern an Schulen erproben. Probleme würden entstehen, wo Anonymität herrsche, so die Ratsgruppe.

Die Systeme funktionieren so, dass Toiletten mit einem persönlichen Transponder oder Schülerausweis geöffnet werden können, heißt es im Antrag zum Stadtrat am Dienstag, 30. Juni. Daten würden automatisch kurzfristig gelöscht und nur ausgewertet werden, wenn es bei Beschädigungen um die Frage gehe, wer sich im betreffenden Zeitraum im Bereich aufgehalten habe.

Die FDP-Ratsgruppe schlägt ein Pilotprojekt an zwei weiterführenden Schulen vor. Ziel sei es, zu prüfen, ob sich so ein verantwortungsvoller Umgang mit den Einrichtungen fördern lasse. Für das Pilotprojekt sollen 10000 Euro im städtischen Haushalt bereitgestellt werden. Die Liberalen verweisen darauf, dass ähnliche Systeme bereits an anderen Schulen erfolgreich eingesetzt werden.