Bei einem Pumptrack handelt es sich um einen Rundkurs mit Wellen und Steilkurven, der etwa mit dem Fahrrad befahren werden kann.
Suche nach FlächenNeuer Vorstoß für Pumptrack in Kerpen nach FDP- und SPD-Anträgen

In Bedburg gibt es bereits einen Pumptrack.
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Die Kerpener Verwaltung will künftig potenziell geeignete Flächen ausmachen, auf denen ein Jugendpark mit Pumptrack entstehen könnte. Dies beschloss der Ausschuss für Sport, Freizeit und Kultur in seiner jüngsten Sitzung. Anstoß gegeben hatten entsprechende Anträge der FDP-Gruppe und der SPD-Fraktion.
Auch sollen Fördermöglichkeiten eruiert werden. Die Stadtverwaltung merkte in ihrer Beschlussvorlage selbst an: „Im Rahmen des Strukturwandels im Rheinischen Revier haben vor allem die Anrainerkommunen der Tagebaue ein breites Angebot an Fördermöglichkeiten.“
Kerpen: FDP-Gruppe zufrieden mit dem Ergebnis
Die FDP-Gruppe zeigte sich mit dem Beschluss im Nachgang äußerst zufrieden. Die Liberalen teilten mit, nun seien „die Weichen für eine moderne und attraktive Freizeitgestaltung für Jugendliche in Kerpen“ gestellt. „Kerpen braucht keine teuren Prestigeprojekte, die den Haushalt über Jahrzehnte belasten. Stattdessen setze ich auf effiziente, nachhaltige und für die Bürger unmittelbar spürbare Maßnahmen“, sagte Tamer Kandemir (FDP) im Nachgang.
Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg sei die Finanzierungsstrategie. Mit der nun eingeleiteten Entwurfsplanung schaffe die Stadt die Voraussetzung, um Fördermittel auf Landes- und Bundesebene einzuwerben.
Bei einem Pumptrack handelt es sich um einen geschlossenen Rundkurs mit Wellen und Steilkurven, der etwa mit dem Fahrrad befahren werden kann. Die Geschwindigkeit entsteht nicht durch das Treten der Pedale, sondern durch das sogenannte „Pumpen“, also durch aktives Be- und Entlasten des Körpers.

