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Neue StabstelleMarius Frey ist jetzt Nachhaltigkeitsmanager bei der Stadt Frechen

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Zum 1. April 2026 hat Marius Frey die neu geschaffene Stelle des Nachhaltigkeitsmanagers übernommen.

Zum 1. April 2026 hat Marius Frey die neu geschaffene Stelle des Nachhaltigkeitsmanagers bei der Stadtverwaltung Frechen übernommen.

Grundlage hierfür ist das Förderprojekt „KoMoNa"– die Stadt erhielt einen Zuwendungsbescheid des Bundes. Das Projekt läuft zum 31. März 2029.

Die Stadt Frechen will ihr Engagement für eine nachhaltige Stadt weiter ausbauen: Zum 1. April 2026 hat Marius Frey die neu geschaffene Stelle des Nachhaltigkeitsmanagers übernommen.

Grundlage hierfür ist das Förderprojekt „KoMoNa: Miteinander in eine nachhaltige Zukunft: Wir bauen ein ganzheitliches Nachhaltigkeitsmanagement für Frechen auf.“ Die Stadt Frechen erhielt hierzu einen Zuwendungsbescheid des Bundes. Das Projekt läuft vom 1. April 2026 bis zum 31. März 2029.

Marius Frey ist als Stabsstelle direkt Bürgermeister Uwe Tietz zugeordnet. Der 34-Jährige bringe vielfältige Erfahrungen aus Praxis und Wissenschaft mit, so die Stadt. Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr in Bolivien studierte er Sportjournalistik an der Deutschen Sporthochschule Köln sowie Agrarwissenschaften an der Universität Bonn.

Frechen: Pläne für mobile Straßenbäume, eine Fahrradwerkstatt und einen Nachbarschaftsgarten

Beruflich war Frey unter anderem Mitgründer der „Humuswerkstatt“, eines Landwirtschafts- und Bildungsbetriebs. Dort organisierte er den Anbau und Vertrieb von regionalen Lebensmitteln im Abonnement sowie Bildungsangebote rund um nachhaltige Landwirtschaft. Zudem entwickelte er Lehrgänge in der Erwachsenenbildung.

Ich möchte Impulse geben, Menschen vernetzen und gemeinsam konkrete Lösungen entwickeln
Marius Frey, neuer Nachhaltigkeitsmanager der Stadt Frechen

„Ich möchte Impulse geben, Menschen vernetzen und gemeinsam konkrete Lösungen entwickeln“, beschreibt Frey seine Motivation. Ein besonderer Fokus liege auf Bildung und Beteiligung: „Viele Menschen möchten einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten und wissen, wie sie selbst aktiv werden können.“

Im Rahmen des Projekts sind bereits erste Maßnahmen geplant. Dazu gehören unter anderem: ein Nachbarschaftsgarten an der Hauptschule Herbertskaul, ein Wettbewerb zur Flächenentsiegelung, eine Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt in der Alten Feuerwache sowie der Einsatz mobiler Straßenbäume. Darüber hinaus soll die Umsetzung der in Kürze eingebrachten Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt und innerhalb der Stadtverwaltung Strukturen für nachhaltiges Handeln weiterentwickelt werden – etwa durch Standards für nachhaltiges Bauen und die Einführung eines Nachhaltigkeitshaushalts.

Mit der Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsstrategie beabsichtigte die Stadt, den Strukturwandel, der sich aus dem Kohleausstieg ergibt, aktiv zu gestalten und eine nachhaltige Zukunft für die Stadt, ihre Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zu sichern, teilt die Verwaltung mit.