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LebensmittelSPD fordert mobiles „Foodsharing“-Angebot in Kerpen

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Das Foto zeigt Lebensmittel in einem Korb.

Die SPD wünscht sich ein Foodsharing-Angebot für Lebensmittel in der Kolpingstadt (Symbolfoto).

Denkbar seien etwa mobile „Foodboxen“ auf Fahrrädern oder auch stationäre „Fairteiler“, unter anderem für einkommensschwache Menschen.

Die Kerpener SPD-Stadtverordnete Miriam Lemaire beantragt für die Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung, Verkehr und Umwelt am Dienstag, 17. März, ein neues Foodsharing-Angebot zu prüfen. Dabei soll es sich um Foodsharing-Plätze an öffentlichen Orten handeln.

Kerpen: Nachhaltigkeit fördern und Teilhabe stärken

Denkbar seien etwa mobile „Foodboxen“ auf Fahrrädern oder auch stationäre „Fairteiler“. Dabei handelt es sich schlicht um Orte, an denen noch gebrauchsfähige und genießbare Lebensmittel kostenlos abgelegt oder mitgenommen werden können. Damit will Lemaire Nachhaltigkeit fördern und nachbarschaftliche Teilhabe stärken.

Das Angebot zeichne sich vor allem durch seine besondere Offenheit und Zugänglichkeit aus. Sowohl obdachlose als auch mittellose Menschen könnten davon profitierten, ebenso wie Menschen mit einem geringem Einkommen.

Denkbar seien etwa Orte in direkter Nähe zu Wochenmärkten, in öffentlichen Einrichtungen oder an Orten mit hohem Passantenaufkommen. Wichtig sei allerdings, die Haftung zu regeln und einen Haftungsausschluss für die Stadt festzulegen sowie für sichtbare Hygieneregeln zu sorgen. Kooperationen, etwa mit dem Verein Foodsharing oder lokalen Gruppen, seien ebenfalls denkbar. (enp)