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BrandgefahrRhein-Erft-Kreis appelliert an Bevölkerung, umsichtig zu handeln

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Ein Feuerwehrfahrzeug in der Nähe eines brennenden Feldes.

Im Stadtteil Sinnersdorf hat am Mittwoch, 15. Juli, ein Feld gebrannt.

Es könnte in den kommenden Tagen regnen. Doch werden die Regenschauer die Situation wohl nicht nachhaltig entspannen.

Im Rhein-Erft-Kreis besteht aufgrund der anhaltenden Trockenheit weiterhin eine erhöhte Gefahr von Wald-, Feld- und Vegetationsbränden. Trockene Gräser, Stoppelfelder, Unterholz und Böschungen können bereits durch kleinste Zündquellen Feuer fangen. Jüngste Einsätze der Feuerwehren auf landwirtschaftlichen Flächen zeigen, wie schnell sich Brände ausbreiten können.

Rhein-Erft: Bevölkerung sollte umsichtig handeln

Auch der Deutsche Wetterdienst warnt vor einer erhöhten Waldbrandgefahr. Daher appelliert Landrat Frank Rock in einer Mitteilung an die Bevölkerung, umsichtig zu handeln. Auch mögliche Regenschauer in den nächsten Tagen würden die Lage voraussichtlich nicht nachhaltig entspannen.

Kreisbrandmeister Thomas Weiler weist darauf hin, dass eine achtlos weggeworfene Zigarette, offenes Feuer oder ein auf trockenem Gras abgestelltes Fahrzeug einen Brand auslösen können. Bei Rauch oder Feuer sollte umgehend die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmiert und der Standort möglichst genau beschrieben werden.

Der Kreis erinnert an wichtige Verhaltensregeln: Im Wald gilt bis zum 31. Oktober Rauchverbot, offenes Feuer ist grundsätzlich untersagt. Fahrzeuge sollten nur auf befestigten Flächen geparkt und Zufahrten für Rettungskräfte freigehalten werden. Auch Glasflaschen und anderer Müll gehören nicht in die Natur.

Bei Arbeiten in Landwirtschaft und Garten ist wegen möglicher Funkenbildung besondere Vorsicht geboten. Die aktuellen Gefahrenindizes des Deutschen Wetterdienstes können im Internet abgerufen werden. (mma)