Das Unternehmen Shell hat alle Nachbarn bereits vor einigen Tagen per E-Mail über die bevorstehenden Fackeltätigkeiten informiert.
ShellDas hat es mit der Fackeltätigkeit in Wesseling auf sich

Hell war der Lichtschein der Fackel bei der Shell.
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Hell leuchtete die Fackel der Shell Deutschland auch in der Nacht zu Sonntag (8. Februar) am Standort Wesseling in den Nachthimmel. Nach planmäßiger Wartung im Werksteil Wesseling des Shell Energy and Chemicals Park Rheinland wird die Anlage aktuell für die Inbetriebnahme wieder hochgefahren.
„Das ist ein ganz normaler operativer Prozess“, erklärte auf Anfrage der zuständige Unternehmenssprecher Constantin Graf von Hoensbroech. Er erklärte auch, dass ein solcher Prozess mehrere Tage dauern könnte. Das sei ganz anders als ein Licht, das eingeschaltet werde.
Wesseling: Alle Nachbarn informiert
„Weil nachgeschaltete Prozessgase noch nicht verwendet werden können, werden sie kontrolliert verbrannt“, so von Hoensbroech. Das sei eine reine Sicherheitseinrichtung. „Ohne das Sicherheitsventil dürften wir den Standort hier gar nicht betreiben.“
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Alle Nachbarn waren bereits vor einigen Tagen per E-Mail über die bevorstehenden Fackeltätigkeiten informiert worden. Ausdrücklich hat von Hoensbroech darin auch auf mögliche Geräuschemissionen hingewiesen.
Unabhängig davon hat am Sonntagmorgen auch die Feuerwehr Wesseling eine Bürgerinformation ins soziale Netzwerk gestellt. Schriftlich erklärte sie, dass es durch die Hochfackel der Shell zu Lichtspiegelungen kommen könnte, die insbesondere in der Dunkelheit oder bei bestimmten Wetterlagen, wie ein Gebäudebrand wirkten, obwohl kein Feuer vorliege.
Allen Bürgern empfahl sie deswegen: „Achten Sie darauf, ob sich Flammen mit dem Blickwinkel oder beim Standortwechsel verändern – Spiegelungen verschwinden dabei oft.“ Sie rieten auch, zu prüfen, ob Rauch, Brandgeruch oder Geräusche wahrnehmbar sind. „Und wenn Sie sich unsicher fühlen oder Zweifel haben, zögern Sie nicht, den Notruf 112 zu wählen.“ (mkl)

