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Geburtshaus Hauptausschuss in Bad Honnef stimmt geschlossen für Zuschuss

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Bis Anfang 2021 gab es die Geburtshilfe am Cura-Krankenhaus Bad Honnef.

Bad Honnef/Königswinter – Noch unter einem gewissen Vorbehalt steht die Freigabe eines Zuschusses in Höhe von 50.000 Euro für die Gründung eines Geburtshauses, das von Hebammen geführt und in der Altstadt von Königswinter geschaffen werden soll. Zwar stimmte der Bad Honnefer Haupt- und Finanzausschuss einstimmig einer Freigabe zu, die Verwaltung soll allerdings noch die „rechtlichen und tatsächlichen Voraussetzungen“ klären, und zwar binnen 14 Tagen.

CDU zog Antrag zurück

Vor dem einstimmigen Beschluss, der erst nach einer Sitzungsunterbrechung zur Beratung von Bürgermeister Otto Neuhoff mit den Fraktionsvorsitzenden fiel, hatte die CDU-Fraktion einen Änderungsantrag zurückgezogen. In dem hatte sie vor einem Beschluss ein medizinisch-technisches und betriebswirtschaftlich-rechtliches Gutachten gefordert.

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Die Entscheidung des Hauptausschusses sei „ein klares Signal für das Geburtshaus und für Familien in der Region“, erklärte nach der Sitzung per Pressemitteilung Daniela Birkelbach, Sprecherin des Grünen-Ortsverbandes Bad Honnef. Catharina Jäger, Grünes Ratsmitglied und Mitgründerin des Vereins für Geburtshilfe und Familiengesundheit, der das Hebammen-Projekt begleitet: „Jetzt hat der Verein die notwendige Sicherheit für die Finanzierung der notwendigen baulichen Maßnahmen zur Vorrichtung der Geburtsräume.“

Gebäude in der Altstadt von Königswinter

Wie berichtet soll das Geburtshaus in der Kellerstraße 6 in Königswinter entstehen. Hintergrund des Projekts ist die Schließung der Geburtshilfe am Cura Krankenhaus Bad Honnef Anfang 2021.

Der Hauptausschuss in Königswinter soll diesen Montag (24. Oktober) über die Freigabe einer Anschubfinanzierung in Höhe von 30.000 Euro beschließen. Der Businessplan der Initiatoren ist laut Sitzungsvorlage auf Schlüssigkeit hin geprüft worden. Es spreche nichts gegen eine Auszahlung.