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NordbrückeAm Bonner Rheinufer beginnt die Untersuchung des Baugrunds

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Eine Autobahnbrücke mit zwei Pylonen und Schrägseilen.

Für den notwendigen Neubau der Vorlandbrücke auf der Bonner Rheinseite beginnen am Montag erste Untersuchungen des Baugrunds.

Für den angkündigten Neubau der Vorlandbrücke nimmt die Autobahn GmbH erste Arbeiten in Angriff.

Die Region stöhnt aufgrund der Sperrung der Bonner Nordbrücke; ein schneller Neubau der linksrheinischen Vorlandbrücke für die A565 ist in Aussicht gestellt worden. Dafür beginnen schon am Montag, 29. Juni, erste Vorarbeiten.

Wie die Autobahn GmbH des Bundes mitteilte, beginnen dort die Baugrunderkundungen. Etwa zwei Wochen lang, so die Ankündigung, werden die geologischen und bodenmechanischen Verhältnisse im künftigen Baufeld erfasst. Die Arbeiten finden in dem abgesperrten Abschnitt unter der maroden Vorlandbrücke statt.

Im Zuge dieser Erkundungen werden laut Ankündigung unterschiedliche geotechnische Verfahren eingesetzt, um den Aufbau und die Tragfähigkeit des Bodens genau zu bestimmen. Dazu zählen klassische Bohrungen zur Entnahme von Bodenproben, Rammkernbohrungen mit kleinem Bohrdurchmesser sowie ergänzende Sondierungen.

In Bonn könnte es tagsüber Lärmbelästigungen geben

Die Proben und Messdaten werden anschließend im Fachlabor ausgewertet, um belastbare Aussagen zu Schichtenfolge, Lagerungsdichte und Tragfähigkeit des Untergrunds zu gewinnen. Auf dieser Grundlage, so die Autobahn GmbH, können die Pfahlgründungen der neuen Brücke statisch sicher dimensioniert und an die örtlichen Baugrundverhältnisse angepasst werden. Während der Arbeiten seien tagsüber im direkten Umfeld vereinzelt Lärmbelästigungen möglich, teilt die Autobahn GmbH mit.

Der Beginn der Baugrunderkundungen ist ein weiterer fachlicher Schritt zur Vorbereitung des Ersatzneubaus der Rheinbrücke Bonn‑Nord. Über die weitere Planung und späteren Realisierung werde die Autobahn GmbH fortlaufend informieren.