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Taschendiebstahl und MesserkriminalitätBonner Polizeipräsident ordnet strategische Fahndung an

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Ein Schild mit der Aufschrift Polizei vor einer Polizeiwache. (Symbolbild)

Die strategische Fahndung soll sich unter anderem auf die Bonner Innenstadt konzentrieren. (Symbolbild)

Wegen hoher Fallzahlen beim Taschendiebstahl und zur Bekämpfung von Messerkriminalität hat die Bonner Polizei eine strategische Fahndung angeordnet.

Polizeipräsident Frank Hoever hat aufgrund anhaltend hoher Fallzahlen im Deliktsbereich Taschendiebstahl und zur Bekämpfung der Messerkriminalität erneut die Strategische Fahndung für Bonn angeordnet. Die Maßnahme beginnt am kommenden Montag (1. September 2025) und gilt zunächst für 28 Tage.

Kontrollen in Bonn, Bad Godesberg und auf Pützchens Markt

Für den Bereich des Taschendiebstahls stehen laut Polizeiangaben insbesondere die Bonner und die Bad Godesberger Innenstadt im Fokus der Einsatzkräfte. Auch die Großkirmes Pützchens Markt, die am 12. September 2025 startet, wird ein Schwerpunkt polizeilicher Kontrollen sein.

Zur Bekämpfung der Messerkriminalität werden zudem im Bonner Zentrum, auf Pützchens Markt und im Ortsteil Tannenbusch verstärkt polizeiliche Kontrollen stattfinden.

Rechtliche Grundlage ist das Polizeigesetz NRW

Die Strategische Fahndung ist eine Maßnahme der Gefahrenabwehr nach dem Polizeigesetz des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie gibt der Polizei die Ermächtigung zu polizeilichen Anhalte- und Sichtkontrollen auch ohne konkrete Verdachtsmomente. Dabei können Personen angehalten, nach ihrer Identität befragt und auch mitgeführte Gegenstände sowie Fahrzeuge in Augenschein genommen werden.

Polizeipräsident Frank Hoever betonte: „Neben der Präsenz und Kontrollen insbesondere an Kriminalitätsschwerpunkten, den individuellen Waffentrageverboten als Standardmaßnahme, der Videobeobachtung und der geplanten Waffen- und Messerverbotszone ist die Strategische Fahndung ein wichtiger Baustein für noch mehr Sicherheit in Bonn und der Region“. (red)