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Schlag gegen BetrügerbandeMutmaßlicher "falscher Polizist" in Bayern festgenommen

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Festnahme eines falschen Polizisten auf der Autobahn (Symbolfoto).

Festnahme eines falschen Polizisten auf der Autobahn (Symbolfoto).

Der 18-jährige Hauptverdächtige wurde auf der A3 verhaftet. Die Bande soll gezielt ältere Menschen betrogen haben.

In einer gemeinsamen Aktion haben Polizisten und Polizistinnen aus Köln und Bayern am Dienstagmorgen (19. Mai) einen mutmaßlichen Betrüger festgenommen. Der 18-Jährige, der per Haftbefehl gesucht wurde, wurde bei Erlangen auf der Autobahn 3 während einer Verkehrskontrolle verhaftet.

Im Anschluss an die Festnahme durchsuchten die Einsatzkräfte insgesamt fünf Wohnungen, drei davon in Köln und zwei in Wermelskirchen. Dabei stellten sie mehrere Mobiltelefone als Beweismittel sicher.

Ermittlungen wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs

Das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Köln richtet sich gegen vier Männer im Alter von 18, 22, 26 und 28 Jahren sowie eine 26-jährige Frau. Ihnen wird gewerbsmäßiger Bandenbetrug vorgeworfen. Die Gruppe steht im Verdacht, sich in mindestens zwölf Fällen als falsche Polizeibeamte ausgegeben zu haben, um an die Wertsachen von älteren Menschen zu gelangen.

Die Taten ereigneten sich in Köln sowie im Rhein-Erft-Kreis, Rheinisch-Bergischen-Kreis, Rhein-Sieg-Kreis und im Oberbergischen Kreis. Mit den gestohlenen Debit- und Kreditkarten sollen die Tatverdächtigen anschließend Bargeld abgehoben oder Waren eingekauft haben. Der 22-jährige Beschuldigte soll als Logistiker für die Bande tätig gewesen sein.

Der 18-jährige Hauptverdächtige wurde einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Die Ermittlungen dauern an. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.