Co-Trainer kommt, Profi gehtDer 1. FC Köln treibt seinen Wandel voran

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Kevin McKenna arbeitet wieder als Co-Trainer für den 1. FC Köln.

Kevin McKenna arbeitet wieder als Co-Trainer für den 1. FC Köln.

Der 1. FC Köln vermeldet gleich zwei Personalien: Während Urgestein Kevin McKenna in den Trainerstab zurückkehrt, schließt sich Denis Huseinbasic dem SC Braga an.

Der 1. FC Köln holt einen alten Bekannten zurück ans Geißbockheim. Kevin McKenna verstärkt zur kommenden Saison als Co-Trainer das Team um Chefcoach René Wagner. Über entsprechende Pläne hatte diese Zeitung bereits Ende Mai berichtet.

Für McKenna, dessen Sohn Keegan seit Jahren beim FC Hürth spielt, ist es die zweite Rückkehr nach Köln. Zuvor war der Kanadier beim FC als Profi und später im Trainerstab aktiv gewesen.

Thomas Kessler über McKenna: „Bereicherung für unser Trainerteam“

Geschäftsführer Thomas Kessler freut sich auf die erneute Zusammenarbeit mit McKenna: „Kevin bringt durch seine Stationen als Co-Trainer bei verschiedenen Traditionsvereinen und in der Bundesliga einen großen Erfahrungsschatz mit. Gleichzeitig kennt er den 1. FC Köln aus seiner eigenen Vergangenheit sehr gut. Seine Erfahrung, seine fachliche Expertise und seine Persönlichkeit werden eine Bereicherung für unser Trainerteam sein. Wir freuen uns, ihn wieder in der FC-Familie begrüßen zu dürfen.“

McKenna arbeitete bereits von 2021 bis 2024 unter Steffen Baumgart und – nach dessen Abgang – unter Timo Schultz als Co-Trainer für den 1. FC Köln. Danach folgte er Baumgart und dessen Vertrautem René Wagner zunächst zum Hamburger SV, dann zum 1. FC Union Berlin. Im Sommer 2025 löste sich das Trio teilweise auf. Wagner kehrte als Co-Trainer nach Köln zurück. Nachdem Union in der Rückrunde in den Abstiegskampf abgerutscht war, wurden Baumgart und McKenna im April von ihren Aufgaben entbunden. Nun sagt der 46-Jährige: „Ich freue mich sehr, wieder beim FC zu sein. Ich habe schon häufig gesagt, dass es für mich eine sehr große Ehre ist, bei einem so großen Verein erst spielen und jetzt trainieren zu dürfen. Besonders freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit dem Trainerteam und den Jungs.“

Ich freue mich sehr, wieder beim FC zu sein. Ich habe schon häufig gesagt, dass es für mich eine sehr große Ehre ist, bei einem so großen Verein erst spielen und jetzt trainieren zu dürfen.
Kevin McKenna, neuer Co-Trainer des 1. FC Köln

Mit der Verpflichtung McKennas setzt der FC den Umbau seines Trainerteams fort. Als die Krise im Frühjahr ein bedrohliches Ausmaß angenommen hatte, trennte sich der Klub erst von Standardtrainer Hannes Dold; später folgten Cheftrainer Lukas Kwasniok und sein Assistent Frank Kaspari. Wagner übernahm interimsweise und wurde nach Erreichen des Klassenerhalts zur Dauerlösung befördert. Zur Zukunft von Armin Reutershahn und Lukas Sinkiewicz, die erst Ende März als neue Co-Trainer installiert worden waren, äußerte sich der FC zunächst nicht.

Währenddessen hat Denis Huseinbasic (24) seinen Wechsel zum SC Braga vollzogen. Der Europa-League-Halbfinalist veröffentlichte bei der Präsentation des Mittelfeldspielers verblüffende Vertragsdetails. Das bis 2031 gültige Arbeitspapier beinhaltet demnach eine Ausstiegsklausel in Höhe von 40 Millionen Euro; bei einem Weiterverkauf würden die Kölner 20 Prozent erhalten. „Deni hat in der vergangenen Saison nicht die Spielzeit gesammelt, die er sich vorgestellt hatte, und kam mit dem Wechselwunsch auf uns zu. Wir konnten uns daraufhin mit dem SC Braga einigen und seinem Wunsch entsprechen. Wir danken Deni für vier Jahre im Trikot des 1. FC Köln und wünschen ihm sportlich und persönlich alles Gute für seine Zukunft“, erklärte Sportchef Kessler.

Huseinbasic sagte zum Abschied vom Geißbockheim: „Es waren vier aufregende Jahre für mich, für die ich in erster Linie sehr dankbar bin. Der FC hat mir damals die Chance und das Vertrauen gegeben, meine ersten Schritte im Profifußball zu gehen. Die Fans haben mich und das Team unterstützt, auch in schwierigen Phasen. Dafür möchte ich mich bei allen FC-Fans bedanken.“ Huseinbasic kam im Sommer 2022 von den Kickers Offenbach nach Köln. Er bestritt 108 Pflichtspiele für den FC, der seinerzeit lediglich 50.000 Euro Ablöse an den Regionalligisten zahlte. Nach vielversprechendem Beginn verlor Huseinbasic den Anschluss. Mit seinem Wechsel nach Portugal ist der achte Abgang des FC in diesem Sommer perfekt.