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„Dann ist er weg“Sky-Talk heizt Kwasniok-Debatte vor dem Derby an

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Lukas Kwasniok steht beim 1. FC Köln mit dem Rücken zur Wand. Im Derby gegen Gladbach muss ein Sieg her.

Lukas Kwasniok steht beim 1. FC Köln mit dem Rücken zur Wand. Im Derby gegen Gladbach muss ein Sieg her.

Für den 1. FC Köln wird es am Wochenende ernst. Im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach geht es um mehr als nur das Derby und Punkte – es geht auch um Trainer Lukas Kwasniok.

Diskussionen gibt es beim 1. FC Köln traditionell in jeder Gemütsverfassung. Doch vor der Heimpartie gegen Borussia Mönchengladbach sind sich fast alle Anhänger und Experten einig: Für Trainer Lukas Kwasniok (44) sind es gerade schicksalhafte Tage am Geißbockheim.

Die Begegnung mit dem Erzrivalen, der ebenfalls gegen den Abstieg kämpft, könnte abhängig vom Ergebnis zum entscheidenden Spiel für den Trainer werden. Seit dem Hinspiel hat seine Mannschaft in 17 Partien nur zwei magere Erfolge erzielt.

Kwasniok und der 1. FC Köln vor entscheidendem Derby

Im Duell mit Gladbach geht es für den FC diesmal insofern um mehr als nur die Derby-Ehre. Zwar hat Thomas Kessler (40), der Sport-Geschäftsführer, seinen Trainer bisher nicht öffentlich kritisiert. Und Kwasniok selbst hat betont, von der Vereinsspitze kein negatives Signal empfangen zu haben.

In der Sky-Talkshow „Glanzparade“ zeigten sich am Montag der Kommentator Frank Buschmann (61) sowie der Moderator Thomas Wagner (54) allerdings einer Meinung. Über die gewaltige Anspannung vor dem Rheinland-Duell am Samstag äußerte Buschmann: „Ich weiß nicht, ob du das noch mehr aufladen kannst“.

Bei Sky sprechen Thomas Wagner und Frank Buschmann über den 1. FC Köln.

Thomas Wagner und Frank Buschmann am Montag (16. März 2026) im Sky-Talk „Glanzparade“.

Zwei Wochen zuvor hatte Wagner von drei entscheidenden Begegnungen für Kwasniok gesprochen. Nun, vor dem letzten dieser Duelle, äußerte er sich klar für den Fall eines Misserfolgs: „Dann ist er weg, da bin ich mir sicher.“

Beide lobten erneut, dass die Mannschaft des FC nicht wie ein Abstiegskandidat auftrete. Wagner beschrieb sogar seinen Eindruck, das Team würde für seinen Coach weiterhin „durchs Feuer gehen“.

Im Abstiegskampf zählen am Ende aber die reinen Ergebnisse. Daher könnte ein anderes Resultat als ein Sieg im Derby einen Wechsel auf der Trainerbank auslösen. Buschmann dachte bei dem Szenario sofort an Friedhelm Funkel (72) als möglichen Retter, wie er verriet. Ausgerechnet Funkel hatte am Abend zuvor bei Sky noch sein Vertrauen in die Tätigkeit von Kwasniok ausgedrückt. (red)