Der Angreifer steht zwar noch vier Jahre beim FC unter Vertrag, könnte aber für 20 Millionen Euro wechseln
Angreifer des 1. FC KölnKaminski flirtet mit der Premier League

Jakub Kaminski war in der vergangenen Saison eine der großen Entdeckungen beim 1. FC Köln.
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Jakub Kaminski stand in der vergangenen Saison früh im Schaufenster, sein Trainer hatte ihn hineingestellt. „Jakub ist – und das habe ich von Anfang an gesagt – unser bester Spieler. Er ist ein Offensiv-Allrounder, extrem lernwillig“, sagte der später entlassene Lukas Kwasniok bereits im November. Kaminski spielte tatsächlich eine starke erste Saison in Köln: In allen 36 Pflichtspielen stand er in der Startelf, erzielte sieben Tore und bereitete fünf vor.
Nach dem Saisonende zog der FC die Kaufoption für den polnischen Nationalspieler, der zuvor vom VfL Wolfsburg ausgeliehen war. „Kuba hat uns bereits in den ersten Gesprächen mit seiner Persönlichkeit beeindruckt. Er ist bodenständig, ehrgeizig und ein absoluter Teamplayer“, erklärte FC-Geschäftsführer Thomas Kessler. „Deshalb war für uns schnell klar, dass wir die Kaufoption ziehen möchten. Seine Entwicklung und seine Leistungen sind gleichzeitig ein sehr gutes Beispiel dafür, dass der 1. FC Köln für ambitionierte Spieler eine hervorragende Adresse ist, um sich auf hohem Niveau weiterzuentwickeln und den nächsten Schritt in ihrer Karriere zu gehen.“
Rund fünf Millionen Euro zahlten die Kölner per Kaufoption an den Werksklub – doch Kaminskis Vertrag enthält eine Klausel: Der 23-Jährige kann für 20 Millionen Euro wechseln – und nach der vergangenen Saison überrascht das Interesse an ihm niemanden. Nach einem Jahr in Köln könnte der nächste Karriereschritt anstehen. In einem Interview mit dem polnischen „Sportkanal“ ließ Kaminski keinen Zweifel an seinen Ambitionen: „Im Moment ist es ruhig, wir werden sehen, was passiert. Es gibt ein großes Transferfenster, die Vereine werden planen, und dann ist da noch die Weltmeisterschaft. Wir werden sehen, ob Interesse besteht.“

Jakub Kaminski war zuletzt mit der polnischen Nationalmannschaft unterwegs.
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Dann ging er ins Detail – und nannte seinen Wunsch beim Namen: Er will in England spielen. „Es hängt davon ab, welche Optionen sich bieten, ob ich damit zufrieden bin und ob es ein Schritt nach vorn für mich ist. Welche Position, in welchem System. Wenn sich die Chance bietet, weiterzukommen, will jeder Spieler diese nutzen. Manchmal ergeben sich solche Gelegenheiten nur einmal in der Karriere. Mein Traum war immer, in der Bundesliga zu spielen, aber nach 104 Spielen und vier Saisons ist die Premier League mein nächstes Ziel. Es ist die beste Liga der Welt, ich möchte mich dort beweisen.“ Zuletzt gab es Berichte, nach denen Brighton & Hove Albion am Kölner interessiert sei.
Kaminskis Vertrag in Köln läuft noch vier Jahre. Mit 17 debütierte er für den polnischen Erstligisten Lech Posen, mit 19 erstmals für die Nationalmannschaft. 2022 folgten seine erste WM-Teilnahme und der Wechsel zum VfL Wolfsburg. Für die WM 2026 ist Polen nicht qualifiziert. (red)
