Timo Hübers kämpft sich beim 1. FC Köln langsam, aber sicher zurück. Jetzt sprach er über den Stand seiner Rehabilitation.
FC-Auftritt beim CSDHübers gewährt Einblick in seinen Comeback-Plan
Die Verletzung von Timo Hübers war nicht nur für den 1. FC Köln ein Schreckmoment: Als sich der Abwehrspieler im Oktober 2025 im Spiel gegen Borussia Dortmund das Knie verdrehte, litten alle Fans mit dem sympathischen Profi. Die Diagnose ließ eine Pause von mindestens einem Jahr befürchten, doch das Wort „aufgeben“ kennt der Verteidiger nicht!
Seit einigen Monaten absolviert er fleißig seine Reha am Geißbockheim. Die Fortschritte sind vielversprechend. Sportgeschäftsführer Thomas Kessler (40) verlängerte den Vertrag mit Hübers. Man will den Spieler aber nicht unter Druck setzen, einen genauen Zeitpunkt für ein Comeback gibt es nicht.
Timo Hübers auch im Urlaub fleißig auf dem Weg zurück
Doch Hübers wirkte am Rande der CSD-Parade in Köln zuversichtlich und gut gelaunt. In den vergangenen Tag war er mit seiner Frau Carla mit dem Rennrad in den Dolomiten unterwegs.
Wie sieht es aus mit seinem Knie und wann kann er wieder auf dem Platz stehen? „Es sieht an sich ganz gut aus. Bei so einer langen Rehaphase ist es auch mal wichtig, nicht am Geißbockheim zu sein. Wir haben Ende Mai geheiratet, da war das jetzt unsere kleine Hochzeitsreise. Wir waren viel radeln und viel aktiv. Mein Reha-Trainer hat sich gefreut, dass viel Ausdauer dabei war. Und jetzt freue ich mich, zurück ans Geißbockheim zu kommen und alles dafür zu tun, um wieder auf dem Platz zu stehen.“
Am 13. Juli 2026 beginnt die Vorbereitung der Profis mit dem neuen Trainer René Wagner (37). Hübers wird dann sicherlich noch nicht mit auf dem Platz stehen, er braucht noch Zeit.
Aber Neuzugang Lukas Lochoshvili wird dann erstmals in Köln trainieren. Als einziger Linksfuß hat er im Kampf um die Plätze in der Abwehr einen großen Vorteil.
Die anderen Innenverteidiger Jahmai Simpson-Pusey, Rav van den Berg, Joel Schmied, Julian Pauli und Elias Bakatukanda müssen sich beweisen und durchsetzen. Dass bald auch Timo Hübers dazustößt, darf man erwarten!
Kessler rechnet jedenfalls fest mit ihm: „Ich habe großen Respekt davor, wie Timo mit dieser Situation umgeht. Nach dem ersten Schock hat er unglaublich schnell eine beeindruckende Professionalität und Stärke gezeigt. Sicher hilft ihm dabei auch die Erfahrung, eine ähnliche Situation bereits erlebt zu haben. Gleichzeitig sieht man jeden Tag, mit welchem Ehrgeiz und welcher Disziplin er an seinem Comeback arbeitet.“
Was den Sportchef am meisten begeistert: „Er sucht bewusst die Nähe zur Mannschaft und ist ein wichtiger Teil unserer Gruppe.“ (red)
