Said El Mala rollt am Rosenmontag mit dem FC durch Köln – doch nach der Niederlage am Wochenende ist die Stimmung auf dem Wagen wohl eher gemischt.
FC-ShootingstarKölns Said El Mala am Rosenmontag auf FC-Wagen dabei

Said El Mala packte beim Rosenmontagszug richtig an.
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D'r Zoch kütt! Said El Mala wird am Rosenmontag auf dem Karnevalswagen des 1. FC Köln mitfahren. Wie der Fußball-Bundesligist mitteilte, wird der 19-Jährige zusammen mit Ragnar Ache und Trainer Lukas Kwasniok von der Männer-Profimannschaft dabei sein.
Vom Frauen-Team werden überdies Ex-Nationalspielerin Marina Hegering und Vanessa Leimenstoll teilnehmen. Mit von der Partie ist außerdem auch FC-Präsident Jörn Stobbe.
El Mala ist der Shootingstar des 1. FC Köln
Said El Mala hat eine der bemerkenswertesten Erfolgsgeschichten im deutschen Fußball der letzten Zeit hingelegt. Noch in der Vorsaison spielte der im Jahr 2006 geborene Krefelder in der 3. Liga für Viktoria Köln, wo er als schneller und dribbelstarker Linksaußen mit 13 Toren und fünf Vorlagen auf sich aufmerksam machte.
Sein Talent blieb nicht unbemerkt und so verpflichtete ihn der 1. FC Köln im Juli 2024, allerdings blieb er aufgrund einer Transfersperre zunächst als Leihspieler bei der Viktoria. In seiner ersten Bundesligasaison erlebte er dann einen kometenhaften Aufstieg, der alle Erwartungen übertraf. Er etablierte sich sofort als unumstrittener Top-Star des FC, wodurch sein Marktwert innerhalb kürzester Zeit auf bis zu 40 Millionen Euro anstieg.
Marktwert von Said El Mala vom 1. FC Köln ist explodiert
Die Krönung seines rasanten Aufstiegs war die Nominierung für die A-Nationalmannschaft, die seinen Status als eines der größten deutschen Talente untermauerte. Kicker Sportschau Trotz des Hypes und der Vergleiche mit Vereinslegenden wie Lukas Podolski bleibt El Mala bescheiden und auf seine Leistung konzentriert.
Ein Großteil der Profis werde den Rosenmontagszug zudem von der Tribüne am Heumarkt aus verfolgen, hieß es. Der Verein ist bei einem der größten Karnevalsumzüge im Rheinland traditionell mit einem eigenen Wagen vertreten. In Feierlaune dürften die Spielerinnen und Spieler aber nur eingeschränkt sein: Während die Männer am Samstagabend mit 1:3 beim VfB Stuttgart unterlagen, verloren die Frauen bereits am Freitagabend 1:2 gegen Bayer Leverkusen. (mbr/dpa)


