Turin – 18 Jahre ist es schon her, dass Juventus Turin und Bayer 04 Leverkusen mit einem Spiel Champions-League-Geschichte schrieben, das gleich zweimal nicht stattfand. Zunächst sollte Bayer 04 am 21. November 2001 im „Stadio delle Alpi“ bei Italiens Rekordmeister antreten, doch dazu kam es nicht. Nebel legte sich über die Stadt und das alte Stadion, der Rasen war von den Tribünen aus nicht mehr zu sehen. Und auch auf dem Platz war kaum etwas zu erkennen. Die Uefa entschied: Absage. Neuer Spieltermin eine Woche später. Doch auch da: wieder Nebel in Turin und im Alpenstadion, wieder musste die Partie abgesagt werden, es war unglaublich.
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Die Uefa legte den Spieltermin dann auf den Folgetag, einen Donnerstag, Anstoßzeit: 15 Uhr. Das stellte die Gäste aus dem Rheinland vor große Probleme, ein passendes Hotel fand sich nur 80 Kilometer entfernt im Piemont – Leverkusens damaliger Trainer Klaus Toppmöller sprach von „Wettbewerbsverzerrung“, weil sein Team bereits zwei Tage später in Bremen anzutreten habe. Leverkusen übrigens verlor das erste Nachmittags-Gruppenspiel bei strahlendem Sonnenschein vor nur 5000 Zuschauern mit 0:4. Dennoch erreichte Bayer 04 damals das Finale von Glasgow, das es mit 1:2 gegen Real Madrid verlor.



