Abo

Rätsel um Manuel NeuerHavertz macht Hoffnung, doch der DFB bleibt bei Comeback vage

3 min
Vor der Fußball-WM - Deutsche Nationalmannschaft

Nationaltorwart Manuel Neuer macht ein Foto mit einem Fan.

Kehrt Manuel Neuer gegen die USA ins DFB-Tor zurück? Vor dem Testspiel in Chicago gibt es neue Hinweise auf sein Comeback.

Kehrt Manuel Neuer gegen die Vereinigten Staaten ins Tor zurück? Vor der Partie in Chicago deuten neue Hinweise auf eine Rückkehr hin. Die Faktenlage im Überblick.

Für das Training der deutschen Nationalelf bietet die beeindruckende Hochhauskulisse Chicagos den passenden Rahmen. Antworten auf die drängende Frage nach einer möglichen Rückkehr von Manuel Neuer (40) im Testspiel gegen die Vereinigten Staaten könnten sich aber auf dem Trainingsgelände des Endeavor Health Performance Center ergeben. Vor dem Spiel am Samstag (20.30 Uhr/RTL) hat Bundestrainer Julian Nagelsmann die Übungseinheiten ohne öffentliche Zuschauer angesetzt.

Ein Video, das der DFB nachträglich publizierte, gab jedoch Aufschluss über die Verfassung des Keepers. Es zeigt, wie Neuer auf dem Spielfeld sitzend einige kräftige Torschüsse abwehrt. Der DFB gab bekannt, der Torhüter befinde „sich weiter im Belastungsaufbau“, nachdem zuletzt eine Verhärtung seiner linken Wade beklagt worden war.

Äußerungen von Havertz schüren Hoffnung auf Neuers Rückkehr

Die jüngsten Entwicklungen bewertete Angreifer Kai Havertz (26) optimistischer als die offizielle Verbandsmitteilung. Er habe das Torwarttraining nicht unmittelbar verfolgt, äußerte aber: „Der war wieder auf dem Platz.“ Der Angreifer des FC Arsenal fügte hinzu: „Ich weiß jetzt nicht, ob er schon alles mitgemacht hat. Aber er war auf jeden Fall auf dem Platz.“

Positive Eindrücke lieferte Neuer auch während eines Spaziergangs an der Uferpromenade des Lake Michigan. Er präsentierte sich zusammen mit seinem jungen Ersatzmann vom FC Bayern und DFB, Jonas Urbig (22), in bester Laune, was auf ein gutes Mannschaftsklima schließen lässt.

Nagelsmann lässt Entscheidung offen

Von einer reibungslosen Ankunft in den USA erzählte ebenfalls David Raum (28) im Rahmen einer Kinder-Fragerunde am Goethe-Institut. Es habe der Plan bestanden, am Abend im Viertel Gold Coast ein passendes Lokal ausfindig zu machen.

Fußball: Nationalmannschaft, vor dem WM-Start am 11. Juni

Leon Goretzka und David Raum in der Innenstadt von Chicago.

Für die Zeit in Chicago hatte Nagelsmann eine aktuelle Information zu Neuer in Aussicht gestellt. Weiterhin besteht die Vorgabe, keinerlei Wagnis einzugehen. Die Rückkehr nach zwei Jahren Pause könnte im Ernstfall auch erst zum WM-Auftakt gegen Curaçao erfolgen, der am 14. Juni in Houston stattfindet. Für das Spiel gegen die Vereinigten Staaten wäre ansonsten Oliver Baumann als Alternative verfügbar.

Nach der Niederlage im Champions-League-Endspiel mit seinem Club Arsenal gegen Paris Saint-Germain ist Kai Havertz für die Nationalelf einsatzbereit. Bei seiner Ankunft im Mannschaftshotel Waldorf Astoria empfing ihn Leroy Sané (30) freundlich, und Havertz erläuterte, er habe „so früh wie möglich“ zur Mannschaft kommen wollen.

Wettbewerb um die Plätze im DFB-Team

Havertz unterstrich die Wichtigkeit des Teamgefüges: „Wir müssen als Mannschaft gemeinsam zusammen funktionieren. Und da braucht jeder jeden. Und der eine wird mehr spielen, der andere weniger. Aber jeder muss da sein, wenn er gebraucht wird.“ Derzeit herrscht auf verschiedenen Positionen ein Wettbewerb um die Stammplätze.

Nagelsmann brachte auf dem Areal von Chicago Fire seine Mannschaft in einem großen Kreis zusammen, wo auch Standardspezialist Mads Buttgereit das Wort an die Spieler richtete. Die Begegnung im Soldier Field könnte Hinweise liefern, wer beim WM-Auftakt gegen Curaçao zur Anfangsformation gehören wird.

Zwei Duelle zwischen unterschiedlichen Generationen stehen dabei im Mittelpunkt: Auf dem rechten Flügel wetteifern Lennart Karl (18) und Leroy Sané (30), während auf der linken Verteidigerposition Nathaniel Brown (22) und David Raum (28) um einen Platz konkurrieren. Weitere Erkenntnisse hierzu bleiben vorerst aus, da die zweite Übungseinheit in Chicago ebenfalls nicht öffentlich war. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.