DFB-Stürmer Kai Havertz betont vor der WM, dass der Teamgeist im Angriff über dem internen Konkurrenzkampf steht.
Havertz verspricht „kein Drama“DFB-Star über den Konkurrenzkampf mit Undav und Woltemade

Kai Havertz ist die Nummer eins unter den deutschen Mittelstürmern. (Archivbild)
Copyright: Christian Charisius/dpa
Kai Havertz unterstreicht vor der WM den Zusammenhalt im deutschen Angriff. Die interne Rivalität sei dem gemeinsamen Ziel untergeordnet, so der Stürmer.
Kai Havertz, 26-jähriger Finalteilnehmer der Champions League, betont angesichts der intensiven Rivalität mit Deniz Undav sowie Nick Woltemade den gemeinschaftlichen Aspekt im Sturm der DFB-Auswahl für die Fußball-Weltmeisterschaft. „Da wird es kein Drama oder sonst irgendwas geben, wenn der eine vor dem anderen spielt. Sondern wir haben alle das gemeinsame Ziel, so weit wie möglich zu kommen“, äußerte der Spieler vom FC Arsenal während des Trainingscamps in Chicago.
In der Hierarchie der zentralen Angreifer wird Havertz, welcher erst in den Vereinigten Staaten zur WM-Mannschaft hinzukam, von Bundestrainer Julian Nagelsmann vor Undav aus Stuttgart und Woltemade, der bei Newcastle United unter Vertrag steht, eingestuft. Als Havertz nicht zugegen war, konnte Undav seine Gelegenheit in der Anfangsformation beim 4:0-Erfolg im vorletzten Testspiel vor der WM gegen die finnische Auswahl überzeugend wahrnehmen, indem er zwei Treffer erzielte und ein weiteres Tor vorbereitete.

Der Mann mit dem «Riecher»: Deniz Undav jubelt nach seinem zweiten Tor gegen Finnland. (Archivbild)
Copyright: Tom Weller/dpa
„Dass Deniz eine überragende Saison gespielt hat, wissen wir alle. Und er ist auch in der Nationalmannschaft ein extrem wichtiger Bestandteil für uns“, kommentierte Havertz die Leistung seines Mannschaftskameraden.
Die Stärken der drei DFB-Stürmer
Laut Havertz verfügt jeder der drei Angreifer über spezifische Qualitäten, wie der Offensivspieler im Vorfeld des letzten WM-Tests am Samstag (20.30 Uhr/RTL) in Chicago gegen die Vereinigten Staaten erläuterte. Für dieses Spiel wird sein Einsatz in der Anfangsformation erwartet. „Deniz hat so einen Riecher in der Box. Er hat eine Topquote diese Saison. Er hat den Stuttgartern viel geholfen.“
Über Nick Woltemade sagte Havertz, er sei eine Person, „der auch noch am Ball top ist, eine gewisse Größe und auch eine gewisse Ausstrahlung in der Box mitbringt“. Er fügte hinzu: „Und ich bin vielleicht so ein Zwischending aus beiden.“ Die Bilanz von Havertz weist 21 Treffer in 57 Länderspielen auf, während Undav in 8 Partien 6 Tore schoss. In der WM-Qualifikation konnte Woltemade (11 Spiele) mit vier Treffern beeindrucken.
Zur allgemeinen Wettbewerbssituation im Team äußerte Havertz grundsätzlich: „Ich glaube, keiner fürchtet hier niemanden, sondern wir müssen als Mannschaft zusammen funktionieren. Und da braucht jeder jeden. Der eine wird mehr spielen, der andere weniger. Aber jeder muss da sein, wenn er gebraucht wird.“
Unterstützung für Teamkollege Sané
Diese Einstellung sei ebenso auf Leroy Sané (30) anwendbar, welcher auf der rechten Außenbahn mit dem Nachwuchsspieler Lennart Karl einen ernsthaften Wettbewerber besitzt und dessen Leistungen häufig kritisch bewertet werden. Havertz sprach sich jedoch für Sané aus: „Leroy ist ein Top-Typ, jemand, mit dem man jeden Tag Spaß haben kann, der sehr viel gute Laune verbreitet.“ Als Fußballer sei er ebenfalls „top“.

«Ein Zop-Typ»: Leroy Sané bei der Ankunft in Chicago.
Copyright: Christian Charisius/dpa
„Der Junge hat in England abgeliefert“, rief Havertz Sanés erfolgreiche Phase bei Manchester City in Erinnerung. „Er hat bei Bayern abgeliefert.“ Der technisch versierte Spieler, der aktuell für Galatasaray Istanbul aktiv ist, sei „ein überragender Spieler, der den Unterschied machen kann und mit Einzelsituationen Spiele entscheiden kann. Das erwarten wir auch alle von ihm.“ (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
