Hohe Geldstrafen für Hamburger SV und FC St. Pauli: Nach dem Pyro-Chaos beim Derby verhängte der DFB empfindliche Sanktionen.
Pyro-Chaos im StadtderbyDFB bestraft HSV und St. Pauli mit hohen Geldstrafen

Das Verhalten ihrer Fans wird für den FC St. Pauli und den HSV teuer. (Archivbild)
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Wegen des Fehlverhaltens ihrer Anhänger hat das DFB-Sportgericht empfindliche finanzielle Sanktionen gegen den Hamburger SV und den FC St. Pauli verhängt. Für den HSV beläuft sich die Summe auf 253.000 Euro, während der Absteiger FC St. Pauli eine Zahlung von 359.000 Euro leisten muss.
Auslöser für die Sanktionen war das umfangreiche Zünden von Pyrotechnik aus beiden Fanblöcken bei dem Lokalduell am 23. Januar. Dichte Rauchschwaden führten dazu, dass der Beginn des zweiten Spielabschnitts um mehrere Minuten verschoben werden musste.
Strafgelder teilweise für Präventionszwecke verwendbar
Die Clubs können einen Anteil der Bußgelder für bestimmte Zwecke nutzen. So gestattet die Gerichtsentscheidung dem Hamburger SV, 84.300 Euro „für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden“. Der FC St. Pauli kann für diesen Zweck eine Summe von 120.000 Euro aufwenden. Bis zum 31. Dezember müssen die Clubs belegen, wie diese Gelder investiert wurden.
Beiden Clubs steht die Option offen, gegen die jeweilige Entscheidung Berufung einzulegen. (dpa/red)
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