Gianni Infantino wurde bei der WM bei fast jedem Spiel auf der Tribüne eingefangen. Dafür war der Fifa-Boss in den vergangenen Wochen extrem viel unterwegs.
Heftige WM-BilanzInfantino flog im Privatjet zweimal um die Welt

Gianni Infantino war bei den WM-Spielen regelmäßig auf der Tribüne zu sehen – und legte dafür weite Strecken zurück.
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Gianni Infantino ist bei der Fußball-WM in Nordamerika ganz schön rumgekommen. Doch nicht nur er sorgte für ein erhöhtes Flaugaufkommen von Privatjets.
Nach Berechnungen des „Spiegel“ legte der Präsident des Weltverbands Fifa in einem Privatjet während der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada bis vor dem Finalwochenende insgesamt 93.524 Kilometer zurück – und umrundete damit mehr als zweimal die Erde. Das gehe aus den Daten von Flightradar24 hervor, berichtete das Magazin.
Infantino flog während der WM zweimal nach Doha
Dabei wurden zwei Langstreckenflüge nach Doha und zurück nicht berücksichtigt, mit denen Infantino einen Kondolenzbesuch in Katar nach dem Tod des ehemaligen Emirs Hamad bin Chalifa Al Thani, der die WM 2022 ins Land geholt hatte, absolvierte. Auch ohne diesen „Abstecher“ habe der Privatjet insgesamt knapp 813 Tonnen CO2 ausgestoßen.
Doch Infantino war damit nicht allein: Insgesamt sei die Zahl der Flüge mit Privatjets während der WM deutlich angestiegen, berichtete der „Spiegel“.
Schon vor dem Turnierbeginn hatte die Firma WingX, ein Datenlieferant für die Privatjetindustrie, 73.200 zusätzliche Flugbewegungen prognostiziert. „So etwas hat es in dieser Form noch nicht gegeben“, sagte der Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt. (sid)
